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WRC

Griechenland, Tag 1: Dominanter Marcus Grönholm

Marcus Grönholm dominierte ganz deutlich die 1. Etappe in Griechenland und führt vor Petter Solberg und Sébastien Loeb.
von Daniel Grosvarlet

Motorsport-Magazin.com - Marcus Grönholm ist mit einer beeindruckenden Performance in die Griechenland Rallye gestartet. Der Ford-Pilot sicherte sich heute alle Wertungsprüfungen und führt die Rallye überlegen an.

"Der Focus funktionierte großartig", sagte Grönholm. "Es lagen sehr viele Steine auf der Straße, aber das ist eine Charakteristik der Akropolis Rallye. Wir hatten keine Probleme und ich hoffe, dass das bis Sonntag anhält und ich mich dann noch in der gleichen Position befinde."

Durch seine Bestzeiten vergrößerte Grönholm stets seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Petter Solberg. Der Norweger liegt 26,3 Sekunden zurück und zeigte, dass er vor zwei Wochen in Sardinien etwas dazu gelernt hat: "Wir nahmen einen zusätzlichen Ersatzreifen mit, nachdem wir am Morgen bereits einen Reifenschaden hatten", so Solberg. Mit zwei Ersatzreifen im Auto war der Subaru nicht optimal ausbalanciert. "Ja, er war schwieriger zu fahren und es war schwierig anzugreifen", machte Solberg klar. "Aber wir befinden uns in einem schönen Kampf und ich möchte morgen den Rückstand auf Marcus verkleinern."

Mit 35,5 Sekunden Rückstand liegt Weltmeister Sébastien Loeb nur auf dem dritten Rang. "Ich bin nicht ganz unglücklich, aber wir stehen nicht dort, wo wir gerne stehen würden", so Loeb. Morgen möchte der Franzose jedoch angreifen.

Auf den vierten Platz fuhr Mikko Hirvonen, der die 6. Wertungsprüfung mit einem Plattfuß beenden musste, vor Francois Duval. Der Belgier verlor im privat eingesetzten Skoda Fabia WRC nur anderthalb Minuten auf Grönholm und liegt vor einer hart umkämpften Gruppe bestehend aus Manfred Stohl, Henning Solberg, Toni Gardemeister, Dani Sordo und Jussi Välimäki. Von Stohl bis Välimäki sind es nur 12 Sekunden. Da kann morgen also noch viel passieren..

Enttäuschend ist dagegen die Leistung von Xavier Pons, der im Kronos-Citroen nur 11. wurde, genau wie die Performance der beiden Red Bull Skoda: Andreas Aigner wurde hinter Jan Kopecky 14., während Harri Rovanperä gar nur 16. wurde und von Jungspund Matthew Wilson bezwungen wurde.


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