Für Andreas Aigner wird es nun richtig ernst: Am Freitag startet die Rallye Monte Carlo und der junge Österreicher wird seinen ersten WM-Lauf mit einem WRC, dem Red Bull Skoda Fabia, bestreiten. Zuvor standen noch Testfahrten auf dem Programm.
"Der Test am Montag ist sehr gut verlaufen", sagte Aigner zu motorsport-magazin.com. "Wir hatten alle Verhältnisse, also Schnee, Eis, trockene Bedingungen, und konnten somit mit allen Reifen fahren. Wichtig war es vor allem Kilometer abzuspulen."
Gerade das Wetter wird am Wochenende wieder zu einer Lotterie werden. "Gestern lag Schnee und derzeit liegt auch Schnee auf den Prüfungen", sagte uns Aigner. "Allerdings ist es nicht viel Schnee und der wird wohl schmelzen. Die Reifenwahl ist daher extrem schwierig, weil es Passagen gibt, die mit Schnee bedeckt sind, andere sind nass oder trocken."
Da kann ihm auch Teamkollege Gilles Panizzi nicht wirklich viel weiterhelfen. "Die Bedingungen sind zu unklar", machte Aigner klar. Ansonsten hat er sich den einen oder anderen Tipp beim routinierten, französischen Kollegen geholt.
Heute Abend stehen für Aigner noch Besprechungen auf dem Programm, anschließend gönnt er sich noch etwas Ruhe, denn morgen früh um 08:00 Uhr startet der Shakedown. "Es handelt sich um einen Funktionstest, bei dem wir alle System überprüfen werden, mehr auch nicht", so Aigner. "Wir werden nicht viel rumspielen und außerdem ist der Shakedown mit 9,6 Kilometern ziemlich lang. Ich denke, dass wir ihn 2 bis 3 Mal fahren werden. Die Zeit ist unwichtig und außerdem müssen wir vor verhüllten Eispassagen aufpassen. Eisspione dürfen beim Shakedown ja nicht eingesetzt werden."
Und dann heißt es am Freitagmorgen: Start frei zur Rallye Monte Carlo. "Wir möchten Kilometer sammeln und die Rallye beenden - das ist unser Ziel", sagte Aigner abschließend.

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