"Bislang gingen die einzelnen Tagessiege ausschließlich an BFGoodrich Piloten", freut sich Dominique Bravy, Leitender BFGoodrich Techniker im Rallye Raid-Sport. "Aus unserer Sicht verläuft alles nach Plan. Die Reifenschäden, die bislang auftraten, sind durchweg auf Beschädigungen durch Kollisionen mit Felsen und großen Steinen zurückzuführen. Dies kann immer wieder vorkommen. Vor allem, wenn ein Fahrer einen Konkurrenten überholt und dabei durch aufgewirbelten Staub in seiner Sicht behindert wird."

Doch die Verantwortlichen der amerikanischen Reifenmarke wissen, dass die kommenden Tage noch zahlreiche Herausforderungen bereithalten. Am 12. und 13. Januar steht beispielsweise die Marathon-Etappe von Bamako in Mali nach Tambacounda im Senegal auf dem Programm. Dabei sind die Piloten beim Zwischenstopp in Labé auf sich allein gestellt und dürfen bei den Service-Arbeiten am Fahrzeug keine Hilfe ihrer Mechaniker in Anspruch nehmen. "Im vergangenen Jahr beeinträchtigte ein Sandsturm die Bedingungen auf der Marathon-Etappe", erinnert sich Aimé Chatard. "Wir konnten daher nur sehr bedingt verwertbare Daten über unsere Reifen sammeln, die auch in diesem Jahr wieder über 1.400 Kilometer am Stück Höchstleistungen bringen müssen. Das wird eine harte Herausforderung."