In der Rallye-WM werden im kommenden Jahr mit Ford und Subaru nur zwei Hersteller vertreten sein. Nach dem lange angekündigten Rückzug des PSA Konzerns mit Citroen und Peugeot, haben zuletzt auch Skoda und Mitsubishi der Rallye-WM den Rücken gekehrt.

Im Grunde genommen ist das die Folge der erhöhten Anzahl an WM-Läufen und der gestiegenen Kosten. Den Gegenbeweis liefert die Manufacturer 2 "Meisterschaft", in der 2006 einige Privatteams mit 2005er Fahrzeugen an mindestens 10 Rallyes teilnehmen werden. Kurzum: Die Kosten halten sich in Grenzen und die WM-Läufe bleiben in einem erträglichen Rahmen.

Mitsubishi-Pilot Gigi Galli, der vor kurzem erst mit Giovanni Bernacchini einen neuen Co-Piloten engagiert hat, zeigte sich jedenfalls tief bestürzt über den Rückzug der Japaner. "Als mein Handy klingelte, rechnete ich niemals damit, dass sich Mitsubishi aus der Rallye-WM zurückziehen würde", so Galli auf seiner Internetseite. "Anschließend machte ich das Handy aus, denn ich war zu schockiert, um allen, die mich anrufen wollten, darauf zu antworten."

Galli wird nun versuchen irgendwie ein Cockpit für 2006 zu finden. "Ich muss zurück ins Spiel finden", machte Galli klar. "Das ist eine große Enttäuschung und das Leben kann manchmal grausam sein."