Sébastien Loeb hat seine fantastische Saison mit einem Sieg beim Race of Champions abgeschlossen. Vor mehr als 50.000 Zuschauern im Stade de France setzte sich Loeb im Super-Finale gegen Tom Kristensen durch, der zuvor gemeinsam mit Mattias Ekström die Nationenwertung gewonnen hatte.
"Der Sieg beim Race of Champions 2003 auf den kanarischen Inseln war schön und ich war sehr erfreut vor einem Jahr zusammen mit Jean Alesi die Nationenwertung gewonnen zu haben", sagte Loeb. "Aber das Race of Champions heute Abend im Stade de France zu gewinnen ist wirklich etwas Besonderes. Ich könnte nicht glücklicher sein."
Auf seinem Weg ins Finale warf Loeb zunächst den X-Games Star Travis Pastrana aus dem Rennen, um sich anschließend gegen Colin McRae und Marcus Grönholm durchzusetzen.
Der erste Lauf des Finales wurde in identischen Renault Mégane Trophys gefahren. Bereits dort setzte sich Loeb mit 8 Hundertstelsekunden durch. Im zweiten Lauf, der mit den Citroen Xsara WRC's gefahren wurde, erlaubte sich Kristensen einen Fehler und damit war der Sieg für den zweifachen Rallye-Weltmeister perfekt.
"Da es mit den Renaults so eng war, musste ich mit dem Citroen alles geben", machte Kristensen klar. "Ich hatte nicht genügend Zeit, um mich an das Auto zu gewöhnen und erlaubte mir früh einen Fehler. Aber ich darf mich nicht beschweren. Ich habe die Nationenwertung gewonnen und stand im Finale des RoC."
Kristensen genoss effektiv einen erfolgreichen Tag: Nach dem Gewinn der Nationenwertung, siegte der 7-malige Le Mans Gewinner gegen David Coulthard, Nelson Piquet Jr., Jeff Gordon und Heikki Kovalainen. Der Sieger von 2004 wurde dabei nur um 7 Tausendstel geschlagen! Es war das engste Finish des Tages.
Stimmen nach dem RoC
Francois Duval, schied in Viertelfinale gegen Dani Sordo aus:
"Ich hatte ein Problem am Start und später stoppte mein Motor. Ich versuchte ihn auszuschalten und neu zu starten, aber ich verlor dadurch zu viel Zeit."
Stéphane Peterhansel, schied im Viertelfinale gegen Marcus Grönholm aus:
"Ich habe keinen einzigen Lauf gewonnen. Diese Art des Wettbewerbs unterscheidet sich grundsätzlich von meinen. Ich bin die Wüste gewöhnt und hier geht alles so eng zu. Dazu bin ich noch nie mit diesen Autos gefahren. Dennoch war es schön mit einem WRC gefahren zu sein."
Armin Schwarz, verlor im Viertelfinale gegen Colin McRae:
"Nach der ersten Runde war ich vor Colin, aber dann war ich zu vorsichtig und verlor zu viel Zeit."
Dani Sordo, schied im Halbfinale gegen Marcus Grönholm aus:
"Das war ein gutes Rennen und es war toll zum ersten Mal mit dem Citroen Xsara WRC gefahren zu sein. Dazu war es mein erstes Mal in Paris. Der Wagen übersteuerte stark im Regen, aber bei so vielen Zuschauern war es eine tolle Fiesta."
Marcus Grönholm, verlor im Rallye-Finale gegen Sébastien Loeb:
"Ich bin heute Abend nicht gut gefahren. Es war im Nassen sehr rutschig und der Wagen untersteuerte stark. Ich wurde das ganze Jahr über von Loeb geschlagen und bin es langsam gewöhnt. Dennoch habe ich einen tollen Abend verbracht."

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