Man könnte sagen, dass Francois Duval mit seinem Wechsel von Ford zu Citroen die falsche Entscheidung getroffen hat. Der 25-Jährige befindet sich nach einer schwierigen Saison ohne Cockpit und dabei hatte er Ende 2004 einen langjährigen Ford-Vertrag vorgelegt bekommen. "Ich war damals enttäuscht einen oder zwei Siege wegen eines unzuverlässigen Autos verpasst zu haben", meinte der Belgier nun im Nachhinein. "Ich hatte gehofft, dass der Xsara zuverlässiger sein würde."
Ein Wechsel aus finanziellen Gründen war es jedoch nicht. "Die zwei Angebote waren identisch", machte Duval im Gespräch mit der Dernière Heure klar. "Jeder spricht von einem Vierjahresvertrag, aber niemand weiß, dass Ford mich nach zwei Jahren in der Hand gehabt hätte. Dazu hatte Ford finanzielle Probleme und es war nicht klar, ob sie die Mittel für ein gutes Auto für die Saison 2006 haben würden, ganz zu schweigen von 2005."
Mitte Oktober kamen Duval und Ford schließlich noch einmal ins Gespräch. "Malcolm Wilson wollte, dass ich binnen zwei Tagen eine Absichtserklärung unterzeichne, die mich 15 Tage blockiert hätte", so Duval. "Er hatte Angst, dass Marcus zu Citroen wechseln würde und wollte unbedingt die Garantie haben, einen Fahrer verpflichten zu können, der sein Team vorwärts bringen kann."
Doch Wilson bekam seinen Wunschfahrer und Duval befindet sich weiterhin auf der Suche nach einem Cockpit. Jenen Grönholm sieht Duval nächstes Jahr ganz vorne. "Der neue Focus war in Australien schon sehr zuverlässig und schnell. Mit Marcus am Steuer sind sie mein Favorit für 2006. Sébastien wird noch etwas Gas geben müssen", sagte Duval abschließend.

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