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WRC

Kubica erster Verfolger der VWs - Mikkelsen Schnellster im Großbritannien-Shakedown

Andreas Mikkelsen setzte im Shakedown der Großbritannien Rallye die schnellste Zeit vor seinen VW-Teamkollegen Sebastien Ogier und Jari-Matti Latvala.
von Marion Rott

Motorsport-Magazin.com - Andreas Mikkelsen hat den Shakedown zur Rallye Großbritannien gewonnen. Der Norweger setzte in seinem Volkswagen mit 2:01.3 Minuten die schnellste Zeit. Damit lag er 0,3 Sekunden vor Teamkollege und Weltmeister Sebastien Ogier. Das perfekte Volkswagen-Ergebnis machte Jari-Matti Latvala auf Rang drei perfekt. Der Finne war im dritten Run zeitgleich mit Ogier, dieser setzte seine Bestzeit aber bereits in der zweiten Durchfahrt der Shakedown-Strecke.

Alles in allem bin ich mit dem Resultat natürlich zufrieden und freue mich auf die Rallye.
Andreas Mikkelsen

"Die Bedingungen waren noch ein bisschen rutschiger als bei den Tests vor der Rallye und deshalb wertvoll, um sich bestmöglich einzuschießen", erklärte Mikkelsen. "Wir hatten gute Durchgänge und haben zwei verschiedene Fahrzeug-Abstimmungen ausprobiert. Alles in allem bin ich mit dem Resultat natürlich zufrieden und freue mich auf die Rallye. Ich denke, dass wir bereit sind."

Kubica greift an

Vor einem Jahr war Robert Kubica erstmals mit einem WRC unterwegs. Der Pole bekam damals die Chance von Citroen, sich in einem DS3 WRC zu beweisen. Ein Jahr später startet er in einem Ford Fiesta RS WRC. Im Shakedown setzte der Pole die viertschnellste Zeit und blieb nur 0,6 Sekunden hinter Latvala im Volkswagen zurück.

Robert Kubica setzte die viertschnellste Zeit - Foto: Ford

Direkt hinter Kubica folgte Ott Tänak. Der Este darf in Wales wieder mit einem Ford Fiesta RS WRC an den Start gehen und blieb 0,1 Sekunden vor Kris Meeke im Citroen. Der Nordire absolvierte insgesamt sieben Runs auf der Shakedown-Strecke und war in seinem vierten Versuch zeitgleich mit dem zweiten Lokalmatador Elfyn Evans im Ford. Nur 0,1 Sekunden dahinter folgte Mikko Hirvonen im dritten Ford. Der Finne bestreitet am Wochenende in Großbritannien seine letzte Rallye in der WRC.

Die Top-10 wurden von Hayden Paddon im besten Hyundai und Mads Östberg im zweiten Citroen komplettiert. Deutschland-Sieger Thierry Neuville beendete in seinem Hyundai den Shakedown auf Platz elf.