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Al-Attiyah geht mit wenig Vorwissen in die Rallye - Neuville strebt erneut fehlerfreie Fahrt an

Während Thierry Neuville wie in Wales einen fehlerfreien Lauf anstrebt, will Nasser Al-Attiyah in Frankreich langsam Schwung aufnehmen.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Ehe Thierry Neuville in Italien das Cockpit von Nasser Al-Attiyah übernimmt, weil dieser einen Test mit seinem Buggy für die Rallye Dakar absolviert, nehmen beide an der Rallye Frankreich teil und peilen dabei ein Top-10-Ergebnis an. Neuville schlug sich in Frankreich bereits gut, 2010 fuhr er in der JWRC aufs Podest. Dieses Jahr will der junge Belgier an seine fehlerfreie Fahrt in Wales anknüpfen.

Ich wäre zufrieden, wenn ich nah an das Leistungsniveau herankäme, das ich bei der Rallye Deutschland zeigen konnte, ohne die Limits zu überschreiten.
Thierry Neuville

"Man muss die Saison als Ganzes sehen, mit einer Reihe von Schritten, die man machen muss, um sich zu entwickeln. In Wales sagte mir das Team, dass ich nicht auf die Zeiten achten und versuchen sollte, die Rallye zu beenden ohne auch nur den leichtesten Fehler zu machen. Ich weiß, dass ich nicht immer die Pace der Führenden gehen konnte, aber ich habe dennoch einige gute Zeiten auf den Stages gesetzt, auf denen ich mich am wohlsten fühlte", erklärte Neuville. "In Frankreich will ich das Gleiche machen... aber es noch etwas besser machen. Ich wäre zufrieden, wenn ich nah an das Leistungsniveau herankäme, das ich bei der Rallye Deutschland zeigen konnte, ohne die Limits zu überschreiten."

Nasser Al-Attiyah hat an die Rallye Frankreich keine guten Erinnerungen und konnte im vergangenen Jahr nur wenige Erfahrungen sammeln. "Ich habe auf der ersten Prüfung viel Zeit verloren, nachdem ich in einen Graben gerutscht bin. Wir mussten kurz danach aufgrund eines technischen Problems aufgeben, also kann ich nicht behaupten, dass ich diese Rallye besonders gut kenne", gab der Katarer zu Protokoll. "Ich erwarte eine komplizierte Rallye etwa wie in Deutschland. Es ist sehr schwierig für mich, auf den ersten Prüfungen die richtige Pace zu finden. Mit der Beratung des Teams kann ich mich nach und nach verbessern. Ich habe in Frankreich das gleiche Ziel wie immer: Ich will nach und nach Schwung aufnehmen und dabei so viele Kilometer wie möglich abspulen."


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