Dani Sordo konnte sich am ersten Tag der Rallye Frankreich mit einer Gesamtzeit von 1:23:02.1 Stunden die Führung sichern. Damit verwies er in der letzten Prüfung des Freitag Petter Solberg mit einer Sekunde Rückstand auf den zweiten Rang.

Auf Platz drei sortierte sich Lokalmatador Sebastien Ogier ein, der am Nachmittag die Führung abgeben musste und nun 2,8 Sekunden hinter dem Mini-Piloten liegt. "Ich bin wirklich glücklich", freute sich der Führende, der in SS8 die erste WP-Bestzeit für Mini in den Asphalt brannte. "Wir haben hart dafür gearbeitet und wir sind in einer guten Position. Heute war wirklich gut."

Auch Ogier kämpft mit dem Citroen

Auf der vierten Position sortierte sich zudem Sordos Teamkollege Kris Meeke im zweiten Mini ein. Allerdings kann der Ire sich glücklich schätzen, denn er drehte sich in der letzten Prüfung des Tages einmal um die eigene Achse, ohne seinen Wagen dabei zu beschädigen. Ogier, der die erste Prüfung des Nachmittags für sich entscheiden konnte, machte sich nach SS7 Sorgen um seinen Motor. "Etwas stimmt nicht mit dem Auto", zeigte er sich aufgrund seiner schwächeren Zeiten besorgt. "Es muss so sein, denn ich bin nicht so schlecht gefahren. Es könnte der Motor sein."

Sein Sorge scheint in Anbetracht des Ausfalls seines Teamkollegen Sebastien Loeb, der ebenfalls Motorprobleme hatte, nicht unbegründet. "Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich hätte nicht noch mehr Druck machen können, als ich es getan habe. Das Team muss das prüfen", fügte der 27-Jährige noch hinzu.

Solberg will weiter angreifen

Deutlich glücklicher war Petter Solberg. "Wir haben wirklich hart gepusht", erzählte der Norweger. "Die Hauptsache ist Vollgas zu geben." Auch er beschwerte sich über den vielen Schotter auf der Strecke. Obwohl der Citroen-Privatier seine Reifen für den letzten Tag aufsparen will, gelang es ihm zwei Stage-Bestzeiten zu erfahren.

Jari-Matti Latvala konnte Teamkollege Mikko Hirvonen überholen, Foto: Ford
Jari-Matti Latvala konnte Teamkollege Mikko Hirvonen überholen, Foto: Ford

Ford-Pilot Jari-Matti Latvala konnte sich in der zweiten Tageshälfte wieder zurückmelden und liegt nun auf dem fünften Rang. Dennoch beträgt sein Rückstand immer noch 1:13,7 Minuten. Insgesamt zeigte sich der Finne aber sehr zufrieden. "Ich bin sehr happy. Ehrlich gesagt, war das Fahren so entspannt", freute sich der 26-Jährige. "Das ist eine Art des Fahren, die ich mir gewünscht hätte, vor einer langen, langen Zeit gehabt zu haben."

Hirvonen muss nach oben

Weniger Freude herrscht bei seinem Teamkollegen Mikko Hirvonen, der immer noch auf der sechsten Position liegt. "Wir hatten heute ein paar Schwierigkeiten und hätten ein paar Plätze weiter vorne sein können", zeigte sich der Ford-Pilot enttäuscht, der mit 15 Punkten Rückstand auf Sebastien Loeb so viele Zähler wie möglich gewinnen muss. "Der Rhythmus auf der letzten Stage war besser, daher können wir hoffentlich morgen so weitermachen."

Armindo Araujo, der mit einem privat eingesetzten Mini unterwegs ist, sortierte sich mit etwas mehr als einer Minute Rückstand auf Hirvonen auf der siebten Position ein. Damit liegt er 13,7 vor Mads Östberg, der hauptsächlich Erfahrung auf Asphalt sammeln möchte. "Es war ein bisschen Auf und Ab, aber ich bin zuversichtlich und die Zeiten waren gut", freute sich der Stobart-Ford-Pilot. "Ich bin über meine Entwicklung auf Asphalt glücklich."

Die Top-10 werden durch die beiden weiteren Ford-Piloten Dennis Kuipers und Östbergs Teamkollegen Henning Solberg abgerundet.

Ergebnisse Tag eins:

1. Dani Sordo, Mini 1:23:02.1
2. Petter Solberg, Citroen +1,0
3. Sebastien Ogier, Citroen +2,8
4. Kris Meeke, Mini +54,5
5. Jari-Matti Latvala, Ford +1:13,7
6. Mikko Hirvonen, Ford +1:20.6
7. Armindo Araujo, Mini +2:23,1
8. Mads Östberg, Ford +2:36,8
9. Dennis Kuipers, Ford +2:46,8
10. Henning Solberg, Ford +3:18,0