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Dreifachpodest für Porsche - Frikadelli Racing holt 200. Porsche-Sieg

Frikadelli Racing hat den dritten Lauf der VLN dominiert und somit den 200. Gesamtsieg für Porsche errungen. Black Falcon und Teichmann Racing auf dem Podium.
von Sönke Brederlow

Motorsport-Magazin.com - Porsche-Festspiele in der Eifel: Das Frikadelli Racing Team hat den dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring dominiert und somit den 200. Gesamtsieg für Porsche in der beliebten Breitensportserie erzielt. Bereits im morgendlichen Zeittraining, das bei regnerischen Bedingungen stattfand, erreichten Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Patrick Huisman die Pole-Position für den 57. ADAC ACAS H&R-Cup.

Dieser Erfolg bedeutet uns sehr viel
Sabne Schmitz

Auch im Rennen konnte das Privatteam aus Barweiler nichts aus der Ruhe bringen. Selbst ein kleines Feuer beim letzten Boxenstopp rund eine Stunde vor dem Rennende brachte den Gesamtsieg für die schnellste Frikadelle der Welt nicht in Gefahr. "Beim Nachfüllen hat sich Öl am Motorblock entzündet", sagte Abbelen. "Das war ärgerlich, denn in meinem Schlussturn litt das Fahrzeug, vermutlich aufgrund des Löschpulvers, unter mangelnder Motorleistung. Wenn sich bewahrheitet, dass der Motor hinüber ist, war das ein teurer Sieg."

Frikadelli Racing feierte den fünften Gesamtsieg in der VLN und holte zugleich den 200. Gesamtsieg für Porsche. "Dieser Erfolg bedeutet uns sehr viel", freute sich Schmitz. "Wir wollten heute unbedingt gewinnen und das ist uns auch in souveräner Manier gelungen." "Der Wagen war einfach perfekt - unsere Jungs sind einfach fantastisch", ergänzte Huisman.

Auch die nachfolgenden Positionen waren fest in Porsche-Hand. Manuel Metzger und "Gerwin" erzielten für Black Falcon den zweiten Gesamtrang sowie den Sieg in der SP7. "Wir wussten, dass es heute weit nach vorne gehen könnte", sagte Metzger. "Aber in unserer Klasse geht es immer sehr eng zu, die Konkurrenz ist groß. So hatten wir ein sehr unterhaltsames Rennen und am Ende ein Top-Ergebnis."

Wir wussten, dass es heute weit nach vorne gehen könnte
Manuel Metzger

Auf dem dritten Rang landete zunächst der Porsche von Frank Kräling, Mark Gindorf sowie Christopher Brück. Ein nachträgliche Zeitstrafe wegen Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schlussphase des Zeittrainings warf das Trio jedoch vom Podium herunter.

Nutznießer waren Marc Hennerici und Motorsport-Magazin.com-Kolumnist Christian Menzel, die das Podest im Porsche von Teichmann Racing komplettierten. Darüber hinaus feierten sie auch den Sieg in der hart umkämpften Cup-Klasse der Porsche-Fahrzeuge. "Die Leistungsdichte in unserer Klasse ist extrem hoch", sagte Hennerici. "In meinen ersten Rennrunden musste ich mich erst eingewöhnen, danach hat mich Christian per Funk angepeitscht - die perfekte Motivation."


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