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Unfall & Podium - Freud und Leid bei Rowe Racing

Rowe Racing erlebte ein turbulentes VLN-Rennen. Während einer der beiden Boliden frühzeitig ausschied, erreichte der zweite Flügeltürer das Podest.

Motorsport-Magazin.com - Beim zweiten Lauf der aktuellen VLN-Saison schickte Rowe Racing erneut zwei Flügeltürer an den Start. Mit einem souveränen dritten Platz stellte das Rennteam aus Worms eindrucksvoll unter Beweis, dass es zu den Favoriten für das 24-Stunden-Rennen zählt. Bereits beim morgendlichen Zeittraining präsentierten sich Nico Bastian, Klaus Graf, Christian Hohenadel und Thomas Jäger, die den Rowe-Racing-SLS #7 pilotierten, in guter Form: Startplatz 7 für das Trio.

Das war heute wirklich ein turbulentes Rennen mit allen Höhen und Tiefen.
Hans-Peter Naundorf

Im Rennen übernahm Startfahrer Christian Hohenadel nach drei Runden die Führung. Klaus Graf, der Hohenadel am Steuer ablöste, hielt den Rennflügeltürer #7 weiter im Spitzenfeld. Nach dem Fahrerwechsel setzte dann Thomas Jäger den Erfolgskurs seiner Teamkollegen im Cockpit fort. Als zum letzten Renndrittel hin heftiger Regen einsetze, absolvierte Jäger problemlos den außerplanmäßigen Boxenstopp und konnte in Führung liegend an den Schlussfahrer Nico Bastian übergeben. Nach packenden Duellen um die Spitze sah Bastian schließlich nach 26 Runden als Dritter die Zielflagge.

Unter weniger günstigen Vorzeichen stand der zweite VLN-Lauf dagegen für das Schwesterfahrzeug mit der Nummer #6. Startfahrer Renner van der Zande erwischte von P16 einen perfekten Start und schloss bereits in der ersten Rennrunde ins Spitzentrio auf. Nach einer halben Stunde wurde der Rowe-Racing-Flügeltürer Opfer einer unverschuldeten Kollision mit dem Black Falcon-SLS #2. Van der Zande und seine Teamkollegen Maro Engel und Jan Seyffarth konnten das Rennen danach nicht mehr fortsetzten.

Rowe-Racing-Teamchef Hans-Peter Naundorf: "Das war heute wirklich ein turbulentes Rennen mit allen Höhen und Tiefen. In der ersten Rennhälfte dominierten wir mit der Startnummer #7 das Rennen über weite Strecken - am Ende wurde die starke Fahrleistung mit dem dritten Platz belohnt. Das gesamte Team hat eine Top-Leistung abgeliefert und auch mit den neuen Sicherheits-Auflagen sind wir gut zurechtgekommen. Wir freuen uns schon auf das 24-Stunden-Rennen in drei Wochen!"


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