Leo Rammerstorfer kann das Moto3-Wochenende in Aragon mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten. Der Österreicher stellte den Anschluss ans Feld her und kämpfte munter mit, doch am Ende blieb dies leider knapp unbelohnt.

Besseres Gefühl, aber Leo Rammerstorfer knapp vorbei an Punkten in Aragon

In seiner sechsköpfigen Kampfgruppe ging es bis zum Zielstrich um die letzten beiden Punkteplätze. Letztlich hatte die Konkurrenz aber die Nase knapp vorn. Der SIC58-Pilot kam auf Rang 17 ins Ziel. Scott Odgen und Platz 15 lagen nur eine Zehntel entfernt. Auf die dritte Punktankunft der Karriere muss der Linzer damit also weiter warten.

Dennoch machte der Auftritt im Vergleich zu schwierigen Wochenenden zuvor Mut. "Insgesamt war es für mich ein positives Wochenende. Schon ab der ersten Session habe ich mich auf dem Motorrad wohlgefühlt, und es ist uns gelungen, im Laufe des Wochenendes ein gutes Gefühl und Selbstvertrauen aufzubauen", konstatierte Leo Rammerstorfer in seinem Fazit auf Instagram.

Moto3-Qualifying bleibt das Problem, doch Aragon macht Mut

Die Pace war deutlich besser, aber eines der größten Probleme des Österreichers blieb bestehen. "Leider ist es mir im Qualifying nicht gelungen, eine starke Runde hinzulegen, was bedeutete, dass ich weit hinten ins Rennen starten musste", gibt er zu. Dabei handelt es sich leider um einen Dauerzustand. Regelmäßig startet er von weit hinten, jenseits von Platz 20. Im Rennen bedeutet das zusätzliche Arbeit und im Prinzip die Pflicht zu einer guten Startphase.

Diesmal lief es am Sonntag auch von weiter hinten losfahrend gut. "Das Rennen selbst verlief sehr positiv. Ich konnte in der Gruppe um die Punkte kämpfen, wir hatten ein konkurrenzfähiges Paket, und ich habe mich auf dem Motorrad gut gefühlt", stellt Rammerstorfer zufrieden fest. Auch ohne Punkte will er Aragon also durchaus positiv bewerten: "Ein guter Schritt nach vorne und eine positive Grundlage, auf der wir für die nächsten Rennen aufbauen können." In zwei Wochen gibt es dann beim Heimrennen seines Teams in Misano die nächste Chance.

Marc Marquez im Glück! Großer Fehler endet fast in Desaster (09:33 Min.)