Die Winterrallye in Oberösterreich war 2026 erneut sehr stark besetzt, sportlich hoch anspruchsvoll und wie jedes Jahr ein echter Zuschauer-Magnet. Täglich säumten Tausende Fans die Strecke und über 170 akkreditierte Journalisten berichteten von dem Spektakel im "Winter-Wonderland ".

Bei der stark besetzten 39. Jänner-Rallye setzte das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst mit dem dritten Platz das im Vorfeld gesteckte Ziel um. "Platz zwei war nach den Fehlern am Samstag und einem Verbremser auf der Powerstage, der uns erneut rund 10 Sekunden gekostet hat, außer Reichweite", erklärte Günter Knobloch.

Günther Knobloch und Erik Fürst driften im Schnee im
Pünktlich zum Start der Rallye kam auch der Schnee, Foto: Benjamin Butschell

Auf der ersten Sonderprüfung in Pierbach erreichte der Grazer Günther Knobloch die sechste SP-Zeit in die ORM2-Wertung, die 2026 erstmals als „Rallye Staatsmeisterschaft für seriennahe Allradfahrzeuge“ ausgetragen wird.

Über den Tag hinweg arbeitete sich das Duo, trotz technischer Panne, auf Rang vier der ORM2 vor. "Zwei Fehler von mir haben uns am Samstag leider schon über eine halbe Minute gekostet – ein Verbremser auf SP2 und SP5 im „Road-Mode“, weil ein Map-Schalter unsauber positioniert war", gab Knobloch zu. "Sonst hatten wir etwa die erwartete Pace, auf meinen ersten Sonderprüfungen bei winterlichen Bedingungen nach 5 Jahren „Jänner-Pause“.

Günther Knobloch und Erik Fürst starten stark in die ORM2-Saison 2026

Nach den 10 winterlichen Sonderprüfungen am ersten offiziellen Tag der Rallye lagen Knobloch und Fürst mit dem Tschechen Kačírek im Fiesta Rally3 und Zellhofer/Seidl im Kampf um das Podium. Die Pace von Rossgatterer/Thauerböck an der Spitze konnte das Duo nicht mitgehen. "Das habe ich nach seiner Leistung in den letzten beiden Jahren bei seinem sechsten Start hier aber auch so erwartet", meinte Knobloch. "Die starke Pace von Lichtenegger/Ettel ebenso, die ORM2-Bestzeit und die Pace des 21-jährigen Kärntners war dennoch überraschend stark."

Günther Knobloch und Erik Fürst mit ihrem Clio Rally3 auf der Bühne nach der letzten Sonderprüfung der Jännerrallye.
Das Duo freute sich nach der letzten Sonderprüfung über eine freudige Begrüßung in der Messehalle Freistadt, Foto: Martin Butschell
Das Podium der ORM2-Wertung bei der Jännerrallye 2026
Am Ende konnten Knobloch und Fürst den dritten Platz in der ORM2 holen, Foto: Peter Hartmann

Am Sonntag erreichte das Duo im Clio Rally3 überwiegend zweite und dritte SP-Zeiten in der ORM2, obwohl Knobloch laut eigenen Aussagen nicht das erhoffte Feeling für die Bedingungen aufbauen konnte. Am Ende erreichten Knobloch und Fürst durch starke Leistungen, und aufgrund der Zeitstrafe von Lichtenegger/Ettel, nach zwei spannenden Rallyetagen bei der "Jänner 2026" Rang 3 in der ORM2 und Platz 12 in der Gesamtwertung.