"Eigentlich hatte ich mich schon auf eine rennfreie Zeit eingestellt", sagt Christian Menzel, dessen Winterpause von einem Auftritt bei den 24 Stunden von Bahrain unterbrochen wird. "Zum Glück habe ich mein Konditionstraining nicht schleifen lassen. Die Möglichkeit für einen so erfahrenen Teamchef wie Walter Lechner zu fahren, ist nicht nur eine Herausforderung, sondern ich sehe dem Projekt auch mit viel Freude entgegen."
Für Christian ist Walter eine "lebende Motorsportlegende". "Das erste Mal habe ich ihn 1977 oder 1978 gesehen. Sein Formel Ford Team hatte den Whisky Hersteller Jim Beam als Sponsor. Die Autos standen im alten Fahrerlager am Nürburgring. Gleichzeitig testete Hans Heyer mit einem Zakspeed Escort auf der legendären Betonschleife des Nürburgring. Lang ist's her. Mit dem Walter und seiner Truppe werden wir sicherlich nicht nur konkurrenzfähig sein, sondern auch eine Menge Spaß haben."
Gefahren wird vom 13.-16.12. auf einem Porsche 997 in der Cup Version. Zusammen mit Richard Lietz und Klaus Graf rechnet sich der Kelberger einiges aus. "So ein Cup Porsche ist ein Top-Auto; schnell und sehr zuverlässig. Wenn wir Fahrer vernünftig bleiben, und einen sauberen Strich fahren, dann ist das Podium locker drin" so Menzel.
"Ich bin über das in mich gesetzte Vertrauen sehr dankbar. Immerhin hatte ich eine durchwachsene Saison. Aber der Walter ist ein guter Beobachter und Top-Analytiker. Er weiß, dass wir mit dieser Paarung eine super Mannschaft bilden. Dank meiner 24 Stunden-Erfahrung [Sieg am Nürburgring, Spa und Daytona] konnte ich schon einiges an Informationen einbringen." Abreise ist am Dienstag, bis dahin wird die Oberarmmuskulatur noch fleißig trainiert...



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