Mehrere Stunden vor der Kamera stehen, immer wieder den gleichen Text aufsagen und dabei sympathisch in die Kamera lächeln: Rennfahrer müssen nicht immer nur im Cockpit Platz nehmen und Gas geben. Das und vieles mehr lernen die Kandidaten der Deutsche Post Speed Academy.

Zusammen mit den Nachwuchstalenten nahm am Freitag am Eurospeedway mit Timo Glock einer der sechs Juroren vor der Kamera Aufstellung. Am Ende war aber selbst der Formel 1 und Champ Car erprobte Medien-Profi erschöpft.

Als er uns über die neue Generation an Speed Academy Kandidaten berichtete, war Timo aber sofort wieder voll motiviert. "Zu Beginn der Saison habe ich gesagt, dass es schwierig wird den Erfolg der Speed Academy aus dem letzten Jahr zu wiederholen", verriet er gegenüber motorsport-magazin.com. "Aber die Jungs sind alle extrem stark und wir können da anschließen, wo wir letztes Jahr aufgehört haben."

Danach nahm er für uns die sechs Kandidaten einmal genau unter die Lupe: "René Rast scheint den Seat Leon Supercopa zu dominieren", begann Glock. "Christian Vietoris gefällt mir im Vergleich zum Vorjahr extrem gut. Er ist aufgeblüht, viel lockerer geworden und hat einfach Spaß am Auto fahren. Jens Klingmann hat als Rookie einen Superjob gemacht. Leider hat er einen Fehler begangen, sonst hätte er heute in den Top5 stehen können. Das Potenzial ist aber vorhanden. Nicolas Hülkenberg ist momentan in Hockenheim. Peter Elkmann und Tim Sandtler haben in der F3 Euro Series eine schwierige Aufgabe vor sich, aber sie schlagen sich beide gut. Ich bin zuversichtlich, dass alle Jungs erfolgreich sein werden."