Lewis Hamilton (ASM F3, Dallara-Mercedes, 1:31,259 min) sicherte sich im Qualifying zum 15. Saisonlauf der Formel 3 Euro Serie die Pole Position. Für den Führenden der Gesamtwertung ist es bereits die elfte Pole Position der Saison und die zweite an diesem Wochenende in Zandvoort. Adrian Sutil (ASM F3, Dallara-Mercedes, 1:31,512 min) wird von der zweiten Startposition aus in das Rennen gehen. Die Teamkollegen Lucas di Grassi (Manor Motorsport, Dallara-Mercedes, 1:31,774 min) und Paul di Resta (Manor Motorsport, Dallara-Mercedes, 1:32,097 min) bilden die zweiten Startreihe.
Das Qualifying musste 4:34 Minuten vor Ende mit der roten Flagge für acht Minuten unterbrochen werden. Esteban Guerrieri (Team Midland Euroseries, Dallara-Toyota, 1:33,095 min) schlug ausgangs Tarzan-Bocht mit dem Heck in die Streckenbegrenzung ein. Zu diesem Zeitpunkt führte Adrian Sutil, Lucas di Grassi und Guillaume Moreau (Signature, Dallara-Opel, 1:32,305 min) folgten auf den Rängen zwei und drei. Lewis Hamilton belegte den fünften Rang.
Doch der 20 Jahre alte Brite behielt auf der 4,307 Kilometer langen Dünenstrecke die Nerven. Als das Qualifying wieder freigegeben wurde, fuhr der Schützling von McLaren Mercedes die absolute Bestzeit. Paul di Resta verbesserte sich noch auf den vierten Rang. Sebastian Vettel (Mücke Motorsport, Dallara-Mercedes, 1:32,437 min) reihte sich direkt hinter dem besten Rookie Guillaume Moreau auf dem sechsten Platz ein.
Lewis Hamilton (ASM F3):
Die Pole Position ist wieder ein gutes Ergebnis. Durch die rote Flagge hatte ich nur vier Minuten, um noch eine schnelle Zeit zu erzielen. Deshalb konzentrierte ich mich nach dem Restart darauf, direkt eine schnelle Runde zu fahren. Meine zweite fliegende Runde war im ersten Sektor sogar noch besser, doch dann lag Dreck auf der Strecke, so dass ich direkt in die Box fuhr. Dennoch ist es gut zu wissen, dass ich noch zwei Zehntel Sekunden Reserve habe.
Adrian Sutil (ASM F3):
Das Ergebnis ist in Ordnung und ein Schritt nach vorne. Durch die Unterbrechung hatte ich nur noch eine fliegende Runde, in der ich meine beste Zeit gefahren bin. Um ganz vorne zu stehen, hätte ich noch eine weitere Runde benötigt.
Lucas di Grassi (Manor Motorsport):
Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden, wieder einmal bin ich bester Nicht-ASM-Pilot. Die Unterbrechung des Qualifyings war für alle gleich, deshalb war es weder ein Vor- noch ein Nachteil.



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