IMSA

Verunfallter Prototyp verhindert Sieg - Kaffer: Weiterer Podesterfolg in der USCC

Pierre Kaffer und das Team Risi Competizione feiern den zweiten Podesterfolg in Folge: Rang zwei im USCC-Rennen von Long Beach.

Motorsport-Magazin.com - Pierre Kaffer und das Team Risi Competizione setzen sich in der Spitzengruppe der GTLM-Klasse der United SportsCar Championship (USCC) fest. Am vergangenen Wochenende erreichte der erfahrene Deutsche gemeinsam mit seinem Ferrari-Teamkollegen Giancarlo Fisichella den zweiten Rang auf dem spektakulären Straßenkurs von Long Beach. Pierre Kaffer und das Team Risi Competizione hatten das Rennen bis kurz vor dem Ende angeführt, doch ein Unfall eines vorausfahrenden Prototypen warf den roten Ferrari 458 Italia mit der Startnummer 62 zurück.

Das sagte Kaffer nach dem Rennen

"Insgesamt sind wir mit den Ergebnissen des Wochenendes sehr zufrieden. Wenn mir vor dem Rennen jemand den zweiten Platz angeboten hätte, dann hätte ich diesen sofort genommen. Wir hatten allein aufgrund der aktuellen Balance-of-Performance (BoP) sicherlich nicht das schnellste Auto, haben aber aus unseren Möglichkeiten das absolut Beste gemacht. Das Team hat super gearbeitet und an der Box einige Sekunden auf die Konkurrenz herausgeholt, mein Teamkollege Giancarlo war sehr gut unterwegs und ich selbst war auch nicht schlecht drauf. Im Nachhinein schmeckt Platz zwei ein wenig bittersüß, denn wir hatten durchaus Siegchancen."

Im Nachhinein schmeckt Platz zwei ein wenig bittersüß, denn wir hatten durchaus Siegchancen.
Pierre Kaffer

"Giancarlo hat unser Auto im ersten Stint in Führung gebracht, anschließend habe ich unsere Position gut verteidigen können - trotz der heftigen Angriffe des schnelleren BMW. Es waren noch 13 Minuten auf der Uhr, als mich im dichten Verkehr zwei Prototypen überrundet haben. Einer davon hat sich drei Kurven später in die Barrieren verabschiedet und mir den Weg blockiert. Beim Ausweichen habe ich jede Menge Pick-up - also Gummiteile und Dreck - auf meine Reifen bekommen. Mit dem reduzierten Grip konnte ich mich nicht mehr entscheidend gegen Dirk Werner wehren. In Laguna Seca folgt die Revanche!"

"Für mich geht es nun schnell zurück in die Heimat, in die Eifel also. Am kommenden Samstag fahre ich für das Audi-Team WRT in der VLN. Ich bin gespannt auf die erfahrene Mannschaft, auf meinen Teamkollegen Laurens Vanthoor, auf die neuen Regeln auf der Nordschleife - und ganz besonders auf den neuen Audi R8 LMS ultra. Beim zweiten Saisonrennen der VLN hoffen wir auf gute Bedingungen und eine saubere Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen. Am allerwichtigsten: Es sollen am Wochenende bitte alle gesund nach Hause kommen. Das ist mein größter Wunsch!"


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