Andy Soucek hat sich im Qualifying zum vorletzten Saisonrennen der GP2-Serie nicht gerade mit Rum bekleckert. Platz 15 und beinahe eine Sekunde Rückstand auf die Spitze, seinen Teamkollegen Alvaro Parente erwischte es sogar noch schlimmer - der Spanier landete sechs Ränge weiter hinten. "Kann nicht viel sagen. Am Anfang lief es super, ich lag auf dem zweiten Platz hinter Maldonado", wunderte sich der Spanier mit den Wurzel aus Österreich. Doch nach den ersten Runden sei keine weitere Verbesserung mehr möglich gewesen, so der SuperNova-Pilto weiter.
"Mein Teamkollege ist nochmal vier Zehntel langsamer, wir wissen nicht warum und müssen das erst analysieren", meinte Soucek, der im freien Training noch unter den besten Zehn zu finden war, gegenüber dem adrivo Motorsport Magazin. "Wir haben sehr gut angefangen, aber mit den letzten zwei Reifensätzen konnten wir uns nicht verbessern. Ich hatte das Gefühl, dass es weniger Grip war." Gleich mehrfach musste er die asphaltierten Auslaufzonen nutzen. "Das war erschreckend, ich wurde immer weiter durchgereicht. In der Schikane bin ich zehn Mal geradeaus gefahren, das war ein Desaster."

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