Du hast die Pole verpasst, bist du trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis?
Luca di Grassi: Für mich sieht es nicht schlecht aus. Grosjean und Senna stehen weit hinten, nur in der sechsten Reihe. Ich hoffe sie bleiben im Rennen da, gerade am Start besteht dort eine hohe Unfallgefahr. Wenn es regnet, sieht es noch schlechter für sie aus, dann gibt es sehr starke Gischt.
Wie stehen deine Chancen im Rennen?
Luca di Grassi: Ich stehe hier das zweite Mal in der ersten Reihe, genau wie im letzten Jahr. Giorgio kann viel verlieren, ich dagegen gar nicht. Ich werde attackieren und versuchen das Rennen zu gewinnen. Für ihn geht es nur um das Ankommen, dann sollte er Meister sein.
Konnte man heute im Windschatten Zeit gewinnen?
Luca di Grassi: Wenn man hinter einem Gegner hängt und nicht überholen kann, bringt es nichts. Da verliert man beim Bremsen das, was man zuvor im Windschatten gewonnen hat. Wenn man zwei Sekunden hinter dem Vordermann ist, hilft es vielleicht ein bisschen. Ich habe alle meine schnellen Runden alleine gefahren, das ist einfacher, denn man kann sich besser konzentrieren.
Wie schwer war die Umstellung vom nassen Training auf das trockene Qualifying?
Luca di Grassi: Das war nicht einfach. Auf dem ersten Reifensatz habe ich mich an die veränderten Bedingungen gewöhnt, danach habe ich angegriffen und mich immer weiter verbessert.

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