Das erste GP2-Rennen in den Straßen von Valencia endete mit einem Eklat: mehrere Autos blieben ohne Sprit liegen. Auch die Boliden von Piquet Sport hätten laut den Ingenieuren des Teams dazu gehört, wenn Pastor Maldonado nicht von einer Safety-Car-Phase gerettet worden wäre und Andi Zuber überhaupt bis zum Ende dabei gewesen wäre.

"Es war mein Fehler", gestand der Österreicher nach seinem Dreher. "Ich habe das Heck verloren und bin eingeschlagen." Sein Auto war schnell, doch er kämpfte mit zu viel Übersteuern, vor allem in den schnellen Passagen, von denen es in Valencia für einen Stadtkurs sehr viele gibt.

"Ich habe das ganze Rennen gefightet", verriet Zuber gegenüber dem adrivo Motorsport-Magazin. Sein Start war gut, aber die erste Kurve verlief nicht nach Plan. "Um mich herum war alles voll", sagte er. "Ich musste vom Gas, weil neben mir ein Fahrer war." So musste er sich anstellen und verlor auch eine Position gegen Romain Grosjean. "Ansonsten wäre ich vor ihm gewesen."

Auch danach lief nicht alles wie erwünscht. "Bruno Senna hat mich unter gelber Flagge überholt", klagte er. "Vor der Brücke war es nass und ich habe mich ein bisschen verbremst." Senna sei aber noch durchgeschlüpft. "Aber jetzt ist es eh egal, ich bin ja raus. Es war bislang nicht mein Wochenende." Am Sonntag wird es nur schwer besser, denn von hinten hat er kaum Chancen. "Es muss vorne krachen oder nass sein, damit etwas geht."