Eigentlich war Startplatz drei keine schlechte Ausgangsposition für Andreas Zuber. Doch dem Österreicher wurde schnell klar, dass es wieder nichts mit einem guten Resultat werden würde. Wieder einmal machte das Auto beim Anfahren Probleme und Zuber blieb beim Start beinahe stehen. Selbst hohes Risiko im später einsetzenden Regen brachte keinen Erfolg, sondern nur ein beschädigtes Auto.

"Bereits nach dem Probestart hat die Kupplung nicht mehr richtig getrennt, beinahe hätte ich deswegen einen Marschall in der Boxengasse über den Haufen gefahren", beschwerte sich Zuber im Gespräch mit motorsport-magazin.com über die Technik. Noch in der Startaufstellung versuchten die Piquet-Mechaniker das Problem zu beheben, doch was dann folgte, war ein miserabler Start. "Es ging gar nichts mehr. Nach der ersten Runde war ich nur noch auf dem 15. Platz."

Mit einer risikoreichen Fahrt und einen frühen Boxenstopp konnte sich der 24-Jährige immerhin in die Nähe der Top-Ten zurückkämpfen und schien vom einsetzenden Regen belohnt zu werden. "Im Regen habe ich noch mehr riskiert und kam weit nach vorne. Als es etwas abtrocknete habe ich mir einen spannenden Kampf mit Bruno Senna geliefert, doch dann hat mich der wieder einsetzende Regen überrascht." Zusammen mit Javier Villa verabschiedete sich Zuber 500 Meter vor dem Ziel und auf fünfter Position fahrend endgültig aus dem Rennen...

"Ich war einfach zu spät auf der Bremse und habe das Heck verloren", gab Zuber zu, für den ein Reifenwechsel zu keiner Zeit in Frage kam. Immerhin konnte man im Team etwas Positives aus dem verwachsten Tag gewinnen. "Wir scheinen die Reifenprobleme in den Griff bekommen zu haben. Wir haben etwas am Setup gefunden und im Rennen hat eigentlich auch alles gepasst. Ich konnte sogar mit Leuten kämpfen, die gerade mit frischen Reifen aus der Box kamen. Hoffentlich lösen wir jetzt noch die Probleme mit der Kupplung, aber da kann ich als Fahrer nicht viel ausrichten..."