"Das Ergebnis passt", lautete Andreas Zubers Fazit nach dem Qualifying von Hockenheim. Mit Platz drei und etwas mehr als drei Zehntelsekunden Rückstand hat er nicht die schlechteste Ausgangsposition für das Rennen am Samstag, auch wenn er gestehen musste: "Pantanos Auto ist einfach mega - er kann konstant schnelle Rundenzeiten fahren, anders als ich."
Genau dort klemmt es noch. "Ich merke, dass nach zwei Runden die Reifen gravierend abbauen. Das müssen wir fürs Rennen noch abstellen. Wenn die Reifen schon im Trockenen zu schnell abbauen, hätte man im Regen ein noch größeres Problem" erläuterte der Österreicher im Gespräch mit motorsport-magazin.com. Immerhin klappte es auf einer schnellen Runde besser: "Ich habe 99 Prozent aus dem Auto herausgeholt, auch wenn die Bremsen nicht wirklich gut waren und ich im letzten Sektor zu viel Übersteuern hatte. Im Mittelsektor habe ich zu viel Zeit auf die Spitze verloren und die Pole weggeschmissen."
Immerhin blieb einmal mehr die Erkenntnis, dass er seinen Teamkollegen Pastor Maldonado seit nun drei Rennen im Griff hat. Nachdem der zweite Mann bei Piquet am Vormittag das Auto beschädigte, fehlte im Qualifying eine Sekunde auf Zuber. Doch Außenstehenden wird schnell klar, dass das Auto schwer zu fahren ist. "Wir haben weiterhin Probleme mit der Balance, es ist sehr schwierig die Torsionsdämpfter perfekt abzustimmen und den perfekten Kompromiss zwischen Vorder- und Hinterachse zu finden. Für morgen hoffe ich auf einen guten Start, vielleicht springt dann ein Podestplatz heraus."

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