Wenn nach dem Qualifying selbst Konkurrenten behaupten, dass sie absolut keine Chance hatten, muss man eine wirklich gute Runde erwischt haben. Genau das gelang Giorgio Pantano im Zeittraining von Hockenheim mit seiner Runde von 1:21.650 Minuten. "Die Runde war wirklich perfekt", sagte Pantano später und freute sich über seine zweite Saisonpole.

"Nicht nur Hockenheim ist eine Strecke die ich mag, ich mag eigentlich alle Strecken im Kalender", begründete der Italiener die Frage auf derzeitige Form. Auch sein Team würde einen tollen Job machen und ihm jeden Wunsch von den Augen ablesen. "Nach dem Training haben wir gesehen, was am Auto noch nicht perfekt passt. Zum Qualifying haben wir einige Änderungen vorgenommen und mein Team hat mir wieder ein tolles Auto gegeben. Wir sind derzeit einfach in einer guten Verfassung."

Mit seinem ruhigen Fahrstil beeindruckte Pantano die Kontrahenten einmal mehr. "Sein Auto ist einfach mega", schwärmte der Österreicher Andreas Zuber. "Er kann konstant schnelle Zeiten fahren, ganz anders als ich." So rechnet sich Pantano auch für das Rennen gute Chancen aus - dort könnte der Tabellenführer seinen Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen. "Ich habe lediglich einen Wunsch: die Bedingungen sollen konstant bleiben. Entweder Regen oder Trockenheit, aber kein Mischmasch", so Pantano gegenüber motorsport-magazin.com. "Eigentlich sollte mein nächster Sieg in Hockenheim kein großes Problem sein."