"Ich bin gar kein Rennen gefahren." Oder: "Mein Rennen war ganz kurz." So lauteten die Aussagen von Andi Zuber und Andy Soucek am Sonntagmittag. Im Sprintrennen von Istanbul kamen beide nicht weit, nach Kollisionen in der ersten Runde schieden sie aus. Zuber hatte dabei sogar noch Glück überhaupt ein paar Meter fahren zu können. Beim Start blieb er beinahe stehen: "Wir haben an beiden Autos ein Kupplungsproblem. Bei zu hoher Drehzahl wird das Anti-Stall-System zu früh aktiviert - ich bin gar nicht richtig weggekommen."

Nach wenigen Kurven war dann alles vorbei. "Valles ist mir voll in die Kiste gefahren", schimpfte der Österreicher. Auch für Andy Soucek fand der vierten Saisonlauf ein schnelles Ende. "Ich hatte einen guten Start, aber dann hat mich D'Ambrosio in der ersten Kurve am Heck getroffen. Das wars", so der Bakkerud-Ersatzmann gegenüber motorsport-magazin.com.
Nicht nur im schnellen Rennende glichen sich die beiden Piloten, sondern auch in der Meinung zu den auf der Strecke herumlaufenden Hunden. "Das war lebensgefährlich und sollte nicht noch einmal passieren", merkte Zuber an. Soucek ging sogar noch einen Schritt weiter und tadelte die Rennstreckenbetreiber: "Wenn man ins Fahrerlager will wird man zehn Mal kontrolliert und man schaut nach ob du eine Bombe in der Tasche hast - aber ein Hund kann ganz einfach auf die Strecke laufen? Das ist Wahnsinn." Zuvor hatte Soucek noch nie ein so großes Tier auf einer Rennstrecke umherlaufen sehen. "Bruno ist sicher sehr wütend. Wenn man mit einem anderen Fahrer kollidiert ist das ganz normales Renngeschehen. Aber ein Hund ist ein Faktor mit dem man nicht rechnen kann..."

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