Vom 24. Startplatz aus nach dem gestrigen Ausfall hatte sich Bruno Senna schon gar kein besonderes Ergebnis in Spa mehr ausgerechnet, "denn selbst mit einem schnellen Auto ist das Überholen hier ja nicht einfach. Aber ich wollte alles probieren, wenigstens noch ein bisschen Spaß haben."
Das klappte zumindest teilweise, vor allem in der Anfangsphase des Rennens: "Der Start an sich war schon gut, da bin ich schon an ein paar Leuten vorbeigekommen. Aber dann wurde es absolut super, in der La Source war ein Riesendurcheinander, alle sind kreuz und quer gefahren und ich bin innen durch relativ unbehelligt noch mal an vielen vorbeigekommen. Hinter Eau Rouge habe ich mir dann auch noch Buemi und kurzzeitig auch Conway geschnappt, das hat schon richtig Spaß gemacht."
Immerhin kam er so als Achter aus der ersten Runde - von 24 auf acht, das ist selbst für GP2-Verhältnisse rekordverdächtig. Conway ging zwar wieder vorbei, aber als Senna dann ziemlich bald "Verkehrshindernis" Petrov überholt hatte, konnte er eine Zeitlang etwas Boden auf die vor ihm Fahrenden gutmachen. "Aber nach etwa zehn Runden wurden die Bremsen immer schlechter, das gleiche Problem wie schon in der Türkei, deswegen konnte ich dann nicht mehr viel tun. Dann ist halt dadurch auch noch dieser Ausrutscher in der Schikane passiert, durch den Caroll noch an mir vorbeikam. Aber insgesamt habe ich mich wenigstens schon noch ein bisschen amüsiert."

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