Für Adrian Zaugg war das GP2-Rennen am Sonntag in Spa eigentlich relativ schnell erledigt. Schon kurz nach den Start hatte er wieder ein unschönes Zusammentreffen. "Ich war schon in der Mitte von der Kurve und dann gab es einfach einen Knall von hinten. Wie die letzten zwei, drei Mal", erzählte er motorsport-magazin.com. Ob dabei am Auto was kaputtging, konnte er nicht genau sagen, da er rein optisch nichts feststellen konnte. "Vielleicht am Diffusor hinten", meinte er.
Dank des frühen und unerwünschten Kontakts hielt er sich den Rest des Rennens einigermaßen zurück. Er versuchte nicht zu überholen, da er wusste, dass zwischen Jason Tahinci vor ihm und dem nächsten eine große Lücke war. "Ich habe einfach versucht, schnelle Runden zu fahren. Nur am Ende, als der Tahinci dann da war, wollte ich noch ein bisschen Spaß haben und habe versucht, zu überholen", erklärte Zaugg.
Auf der positiven Seite des Wochenendes konnte er zumindest verbuchen, dass man herausgefunden hatte, weswegen sein Auto am Samstag auf einmal schlechter zu fahren ging. "Wir haben gestern herausgefunden, dass ein Gummi beim Stoßdämpfer defekt war. Deswegen waren es nicht die Reifen, sondern das und im Endeffekt hat es sich angefühlt wie Reifenprobleme", erzählte Zaugg. Auch an der Abstimmung wurde noch etwas gefeilt. Das Auto wurde ähnlich eingestellt wie jenes von Bruno Senna und das schien zu funktionieren. "Das ist sicher der Weg, den wir in Zukunft gehen müssen."

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