Verkehr, Ausrutscher und kleiner Fehler im Setup. Anstatt Freude gab es bei iSport International Frust über die Startplätze acht und zehn für Timo Glock und Andreas Zuber. Die beiden deutschsprachigen Piloten waren nach dem Qualifying von Monza angefressen. Vor allem der Österreicher Zuber fand im Zeittraining einen neuen Freund: Marcos Martinez. "Er war zweimal vor mir und hat mich zweimal nicht vorbeigelassen", beschwerte sich Zuber. "Martinez soll einfach mal in den Rückspiegel schauen, das ist nicht mehr normal."
Timo Glock verlor eine bessere Platzierung durch eine Änderung am Setup, die sich als suboptimal erwies. "Wir haben keine Temperatur in den Vorderreifen bekommen. Als er funktionierte, war der Hinterreifen schon kaputt", so der 25-jährige gegenüber motorsport-magazin.com. Auch Glock stand ein anderer Fahrer im weg, ausgerechnet als er im ersten Sektor schon mehr als eine Zehntel schneller war. Kurz vor dem Ende leistete sich der Hesse noch einen kleinen Fahrfehler. "Ich bin innen auf den Randstein gekommen und mir damit die Runde versaut. Die wäre aber sowieso nichts weltbewegendes geworden."
Für das morgige Rennen ist Glock noch voller Hoffnung. Immerhin gilt Monza als Strecke, auf der man dank der langen Geraden gut überholen kann. "Ich werde alles versuchen um auf das Podium zu kommen. Aber erstmal müssen wir die ersten paar Runden abwarten", sagte der ehemalige Formel 1-Pilot. Sein Teamkollege Zuber hofft ebenfalls auf ein besseres Rennen. "Wir müssen einfach schauen, wie es im Rennen geht. Wir werden alles probieren", laueteten die Worte des Österreichers. "Normalerweise hätten wir heute auf zwei oder drei stehen können..."

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