In der Qualifikation konnten Timo Glock, sein Teamkollege Andreas Zuber und iSport International noch vollends überzeugen. Im ersten Lauf auf der spanischen Strecke von Barcelona verlor man ein Auto schon vor dem Start. Andreas Zuber fiel mit einem gebrochenen Gang aus.

Timo Glock beendete das Rennen auf dem zweiten Platz, doch es hätte locker ein Sieg sein können, wenn man sich nicht gegen einen frühen Boxenstopp entschieden hätte. "Das Team und ich haben die Entscheidung draußen zu bleiben gemeinsam getroffen. Mit einem Blick auf die Gesamtwertung und dem frühen Ausfall von Luca Filippi erschien uns das als die bessere Variante", so Glock nach dem Rennen gegenüber motorsport-magazin.com. "Und wir hätten nicht gedacht, dass das Safety-Car so lange auf der Strecke bleibt. Für uns waren es zwei, drei Runden zuviel unter Gelb."

Nach der langen Gelbphase ging es für Glock darum, die nötige Zeit für den Boxenstopp gegenüber Bruno Senna herauszufahren, was im letztlich nicht gelang. "Wir haben gedacht, dass wir genügend Vorsprung hätten herausfahren können, weil die andern mit den Reifen alle solche Probleme kriegen würden wie Di Grassi", sagt Glock. "Bei Bruno haben die Reifen sicher auch ein bisschen nachgelassen, aber für ihn hat es gereicht. Glückwunsch, er hat einen tollen Job gemacht."

In der Meisterschaft liegt Timo Glock nun deutlich in Führung. Durch den dritten zweiten Platz in dieser Saison kommt er auf 24 Zähler. Es hätten aber noch mehr sein können. "Schade, dass Nakajima zum Schuss noch die schnellste Rennrunde gefahren ist", berichtet Timo Glock, der morgen von der siebten Position aus in Sprintrennen gehen wird.