Im freien Training der GP2 Serie in Barcelona konnte Timo Glock die schnellste Zeit fahren. Damit bestätigte der Deutsche die guten Leistungen seines Team iSport International bei den vorrangegangenen Testfahrten auf der spanischen Formel 1-Strecke.

Für seine beste Runde benötigte Glock 1:29.126 Minuten. Auf dem zweiten Platz klassierte sich Giorgio Pantano, der wie Glock schon in der Formel 1 unterwegs war. Der Italiener bekam von Glock zwei Zehntelsekunden aufgebrummt.

Auf den dritten Rang kam der für DAMS startende Kazuki Nakajima. Hinter dem Japaner reihten sich Pastor Maldonado und Karun Chandhok unter den besten Fünf ein. In der 30-minütigen Trainingssitzung gab es viele kleine Zwischenfälle, wie etwa die Dreher von Luca di Grassi oder Ho-Pin Tung. Ammermüller-Ersatz Mikhail Aleshin kämpfte im Training mit Problemen an der Schaltung. Der Russe konnte nur zwei langsame Runden zurücklegen.

Bruno Senna beendete das Training auf der siebten Position und zeigte sich recht zufrieden, auch wenn noch einige Änderungen am Setup nötig sind. Durch den Reifenabrieb der Formel 1 verändert sich das Gripniveau für die GP2 stark. Ohne die vielen gelben Flaggen wäre für den Brasilianer noch mehr möglich gewesen als 1:29.906 Minuten. Die Sektorenzeiten versprechen für die Qualifikation ein besseres Ergebnis. Dies ist auch bei Andreas Zuber und Adrian Zaugg nötig, die es im freien Training nicht unter die Top-Ten schafften.