Adrian Zaugg plagt schon den ganzen Winter über eine schmerzende Hand. Die letzten Operationen sind gut verlaufen, doch den Rückstand spürt der Südafrikaner noch immer. "Ich konnte zwar an allen Testtagen teilnehmen, aber nicht so viel fahren wie die anderen Piloten. Schon nach wenigen Runden musste ich immer wieder Pausen einlegen", erklärt Zaugg.

Auch derzeit kämpft der GP2-Pilot noch mit Problemen. Der Muskel in der Hand ist noch nicht wieder voll ausgebildet, denn das geht nicht von heute auf morgen. "Ich kann nicht das Setup fahren, was wir gerne hätten, weil es sehr anstrengend ist. Wir müssen Kompromisse eingehen, damit ich eine ganze Renndistanz überstehen kann", sagt Zaugg gegenüber motorsport-magazin.com. "Mit frischen Reifen und einer Extra-Portion Grip wird es dann noch schwerer. Aber jedes Mal, wenn ich im Auto sitze, geht es besser."

Obwohl er erst seit kurzen bei Arden International fährt, fühlt sich Zaugg in seinem neuen Team schon wie zuhause, was er auch zu berichten weiß: "Das Team ist sehr gut organisiert und ich verstehe mich prima mit den Jungs. " Selbst Bruno Senna, der Teamkollege mit dem berühmten Namen, kann Zaugg nicht aus der Ruhe bringen. "Da bin ich ein bisschen egoistisch. Selbst wenn Michael Schumacher bei mir im Team fahren würde, wäre mir das egal. Ich schaue nur auf mich. Ich will der Schnellste sein und Rennen gewinnen. Nur darüber mache ich mir Gedanken", so der Südafrikaner.