Der Beginn verlief nicht nach Plan, denn da Alex Premat sein Auto abwürgte musste das Prozedere, inklusive Aufwärmrunde, wiederholt werden. Premat fuhr in die Box um das Rennen von dort aus in Angriff zu nehmen. Als die Ampeln auf grün sprangen kam der Pole Setter Porteiro perfekt weg. Dahinter folgten Piccione, Pantano und Nelson Piquet jr. - der spätere Sieger Lewis Hamilton konnte am Start gleich einen Platz gut machen; denn der Deutsche Timo Glock musste von hinten ins Rennen gehen.

Adam Carroll war des Briten nächstes Opfer. In Stowe musste sich dieser Hamilton geschlagen geben. Danach hing der Brite im Heck von Pantano fest, doch dieser wehrte sich mustergültig. Einige Meter davor hatte Piccione Probleme Piquet jr. hinter sich zu halten.

Danach musste auch schon das Safety Car auf die Piste, da Ammermüller seinen Arden Teamkollegen Neel Jani mit ins Aus nahm. In Runde acht wurde das Rennen fortgesetzt und der Führende Porteiro machte alles richtig. In Copse schob sich Hamilton endgültig an Pantano vorbei. Dann wurde es richtig spannend. Nelson Piquet jr., der noch immer hinter Piccione fest hing, versuchte auf der Hangar Geraden links vorbeizugehen. Im selben Moment setzte sich Hamilton an die rechte Seite von Piccione. Zu dritt ging es durch die Kurve, aus welcher Hamilton als Erster des Trios wieder hervorkam. Elf Runden vor Schluss musste auch Porteiro die Führung an den überlegenen Hamilton hergeben. Der ART Grand Prix Pilot sicherte sich einen grandiosen zweiten Sieg in Silverstone.

"Ich hoffe der Erfolg hält weiter an und dass ich dadurch in die Formel 1 komme," sagte Hamilton. "Ich reiß mir den Hintern auf um mir einen Sitz bei McLaren zu sichern. Ich will dies wirklich, denn nicht jeder hat eine solche Möglichkeit."