Uwe Alzen (Betzdorf) holte beim sechsten Lauf des Porsche-Michelin-Supercup in Silverstone seinen zweiten Saisonsieg. Der Gewinner von Bahrain überquerte den Zielstrich nach 26:47,316 Minuten mit einem souveränen Vorsprung von mehr als 5,8 Sekunden. Alzen, der von Platz eins gestartet war, fuhr über die 14-Runden-Distanz konstant zwischen zwei und sieben Zehntel Sekunden schneller als seine direkten Verfolger. In der Fahrerwertung rückt der 38-jährige Deutsche damit auf Platz drei vor.
Alter und neuer Tabellenführer ist Richard Westbrook (Großbritannien). Der 30-jährige Brite stand nach dem Qualifikationstraining auf dem zweiten Rang und verteidigte seine Position bis zum Ende des Rennens. Richard Lietz (Österreich) sah die Zielflagge als Dritter, dahinter folgte sein Teamkollege Christian Menzel (Kelberg). Fünfter wurde Patrick Huisman (Niederlande), der das Rennen auf der 5,1 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke im vergangen Jahr gewonnen hatte.
Lance David Arnold (Duisburg), der für das UPS Porsche Junior Team startet und am vergangenen Donnerstag seinen 20. Geburtstag feierte, wurde Neunter. Sein Teamkollege Jan Seyffarth (Querfurt-Leimbach) beendete das Rennen auf Rang 12.
Uwe Alzen (Sieger):
Das war richtig gut! Ich hatte einen hervorragenden Start erwischt und der Wagen war einfach wunderbar. Die Änderungen, die wir nach dem Qualifying vorgenommen hatten, sind genau richtig gewesen. Ein großes Lob an meine Mannschaft. Wir machen momentan Riesenschritte nach vorne. Für die Meisterschaft stimmt mich das sehr zuversichtlich. Ich freue mich schon auf die nächsten Rennen.
Richard Westbrook (Zweiter):
Ich hatte als einziger in der Spitzengruppe meinen zweiten Reifensatz in der Qualifikation gebraucht. Daher hatte ich einen schlechten Start und musste in den ersten vier Runden hart kämpfen, weil die anderen den Vorteil der neuen Reifen nutzen konnten. Schließlich konnte ich meine Position verteidigen. Mit Platz zwei bin ich sehr zufrieden. Ich führe die Tabelle zur Halbzeit an - mehr geht nicht. In Indianapolis muss ich jedoch aufpassen. Wir fahren dort zwei Rennen. Ich muss wieder alles geben!
Richard Lietz (Dritter):
Ich hatte immer wieder Schwierigkeiten mit der Schaltung. Es wäre sicherlich mehr drin gewesen. Doch mit Platz drei bin ich zufrieden. Für die Meisterschaft ist das gut. So kann es weitergehen. In Indy habe ich die Chance, zwei Mal zu punkten. Ich hoffe sehr, dass das klappen wird.

diese Supercup Nachricht