Romain Grosjean wusste schon vor dem Wochenende, dass es in Silverstone nicht einfach werden würde. Schließlich brachte er eine Strafversetzung um zehn Startplätze vom letzten Rennen aus Valencia mit, die ihn vor dem ersten Rennen von Platz 3 auf 13 zurückwarf. Dass es am Ende trotzdem noch zu einem Sieg reichte, stimmte den Tabellenführer zufrieden.
"Heute hatte ich einen guten Start und lag hinter Van der Garde und Clos. Bei Clos wusste ich, dass er gegen Ende Probleme mit den Reifen bekommen würde, unsere Pace war dagegen sehr gut", berichtet Grosjean nach dem erfolgreichen Sprintrennen. Im letzten Renndrittel griff der Franzose gleich zwei Mal an: Erst schnappte er sich Van der Garde, kurze Zeit später war auch Clos völlig.
"Wir mussten alle auf die Reifen achten, 21 Runden waren schon sehr lang. Wir haben da einen guten Job gemacht, es ist richtig gut gelaufen", sagt ein zufriedener Rennsieger. Am Nürburgring wurde Grosjean am liebsten dort weitermachen, das große Ziel ist die Meisterschaft.
Die Strecke in der Eifel gefällt ihm jedenfalls. "Eine tolle Strecke, die mitten im Wald liegt. Mal sehen was wir dort erreichen können", so Grosjean. Beim deutschen Gastspiel der GP2 Serie wird mit den extra weichen Pirelli-Reifen gefahren, auch das sollte Grosjean entgegen kommen. "Die mag ich wirklich sehr. Nicht so wie die harten Reifen, die wir in Monza fahren. Aber dort ist ja eh alles anders."

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