Im Qualifying verpasste Sam Bird die Pole-Position knapp und auch im GP2-Hauptrennen auf dem Circuit de Catalunya fehlte nicht viel bis zum großen Erfolg. "Nach dem Boxenstopp hat uns der Verkehr etwas Zeit gekostet, vielleicht sogar den Sieg", musste der Engländer feststellen.

Trotzdem zeigte sich Bird nach dem Rennen ausgesprochen zufrieden. "Wenn man einen schlechten Tag erwischt und trotzdem Dritter wird, ist das nicht das Ende der Welt. Ich stehe im dritten Rennen zum dritten Mal auf dem Podium, was will man mehr?"

Als Tabellenzweiter hat Bird schon jetzt richtig viele Punkte auf dem Konto. "Im Schnitt haben wir über sechs Punkte pro Lauf geholt. Ich liebe die Arbeit mit meinem Team, wir wollen immer weiter nach vorne und haben schon gute Fortschritte gemacht."

An noch schnelleren Rundenzeiten würden ihn nur die Pirelli-Reifen hindern. "Für uns Fahrer ist es schon frustrierend, denn es gewinnt nicht der Schnellste, sondern der, der am besten mit den Reifen umgehen kann. Das ist zwar auch aufregend, besser wäre es aber, wenn man mehr attackieren könnte."

Im zweiten Rennen peilt Bird das nächste Podium an. "Vier aus vier, das wäre doch etwas." Von Startplatz sieben müsste er dazu mindestens vier Gegner überholen...