In Istanbul fuhr Giedo van der Garde vom elften Startplatz bis auf den vierten Rang nach vorne. Zwei Wochen später machte der Niederländer im Qualifying einen richtig guten Job, nur Jules Bianchi war etwas schneller unterwegs. Aber auch vom zweiten Platz in der ersten Startreihe sollte van der Garde gute Chancen haben, als Führender in die erste Kurve einzubiegen - schließlich ist er als Schnellstarter bekannt.

"Wenn man bedenkt, wo wir in Istanbul waren, bin ich sehr zufrieden", berichtete der schnelle Holländer. Ein besonderer Dank ging an das Team, die in der letzten Woche hart gearbeitet hätten, um das Auto weiter nach vorne zu bringen.

Eine große Hürde seien die Reifen, erläutert van der Garde. "Mit ihnen hat man nur eine Runde. Man fährt nach draußen und muss attackieren, eine zweite fliegende Runde lassen die Reifen nicht zu. Für mich ist das nicht leicht."

Zusätzlich wäre in Barcelona die Tatsache hinzugekommen, dass die GP2 Serie hier stark vom Reifenabrieb der Formel 1 profitiert. "Schon im letzten Jahr haben wir das hier gesehen, damals hat Jules die Pole auch mit dem ersten Satz geholt, in diesem Jahr ist es wieder so."