Bei Christian Vietoris scheint der Knoten geplatzt zu sein. Nach einigen enttäuschenden Wochenenden lief in Ungarn erstmal alles nach Plan - und fast perfekt. Nach seinem zweiten Platz im Hauptrennen schaffte es der Gerolsteiner im rot-gelben Auto von Racing Engineering wieder auf das Podium.
"Jetzt haben wir vielleicht einen Lauf", hofft Vietoris, der heute vor allem am Start Plätze gutmachen konnte. "Das war richtig gut, auch die erste Runde, aus der ich als Dritter zurückgekommen bin." Einen weiteren Platz machte Vietoris gut, als Jerome D'Ambrosio seinen Boliden mit technischen Schwierigkeiten abstellen musste.
"Danach habe ich nur noch alles kontrolliert. Hinter mir hatte ich Van der Garde fest im Griff, also habe ich meine Reifen geschont und Platz zwei nach Hause gefahren", so Vietoris gegenüber Motorsport-Magazin.com.
War das nun der Wendepunkt? "Hoffentlich. Der Speed war ja schon immer da, aber hier haben wir es zum ersten Mal gezeigt. Warum sollte das auf anderen Strecken nicht so sein?" Als nächstes steht das Wochenende in Belgien an, nur unweit von seiner Heimat. "Die Strecke kenne ich bereits von einem Formel 3-Test, aber mit der GP2 war ich dort noch nie - aber so wie hier kann es gerne weitergehen."

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