Im Sprintrennen der GP2 Serie in Budapest zeigten zwei Italiener eine richtig gute Leistung. Giacomo Ricci fuhr einen souveränen Start-Ziel-Sieg von der Pole-Position nach Hause, Davide Valsecchi fuhr vom neunten Rang bis auf den dritten Platz nach vorne. Zwischen ihnen landete nur Christian Vietoris auf dem Podium.
"Ich bin zum ersten Mal von der Pole gestartet, aber sonderlich nervös war ich nicht. Etwas Druck hat man ja bei jedem Start", berichtete Ricci im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. Der Start klappte dann auch gut, er verteidigte seinen Platz gegen Jerome D'Ambrosio.
"Nachdem der Start gut gelaufen war und ich durch die erste Runde gekommen bin wusste ich, dass ich wie verrückt angreifen muss, um mir einen Vorsprung herauszufahren." Besser hätte es Ricci eigentlich kaum machen können, denn bis zur Zieldurchfahrt fuhr er sich sieben Sekunden Vorsprung heraus.
Auch Valsecchi erwischte einen guten Start und fuhr in der ersten Runde von Platz neun auf fünf nach vorne. In der zweiten Runde wehrte er einen Angriff von Sergio Perez ab, dann machte er sich auf den Weg nach vorne. Kurz vor Schluss entschied er den Zweikampf gegen Giedo van der Garde für sich und fuhr auf das Treppchen.
"Da hatte ich aber auch etwas Glück. Das Überholmanöver war richtig klasse, ich bin in der zweiten Kurve vorbei. Vom Speed her war heute sogar der Sieg möglich", meinte Valsecchi. Alle Chancen verspielte er schon am Samstag: "Schade, dass der Motor kurz vor dem Start ausgegangen ist. Sonst hätte das Wochenende besser laufen können."

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