Dein zweiter Formel-3-Sieg - fühlt er sich genauso an wie der erste?
Christian Vietoris: Ich denke letztendlich ist man immer noch enttäuscht, denn im Qualifying lief es wieder nicht rund. Nach zwei Sektorbestzeiten bin ich nur 13ter geworden, weil sich Shaaban vor mir gedreht hat. Mit etwas Glück und einem guten Rennen habe ich es trotzdem auf Platz acht geschafft. Heute konnte ich die Pole nutzen und mir den Sieg holen. Hockenheim und auch dieses Wochenende hätten aber durchaus auch Nullrunden sein können. Jeder hat mal solche Wochenenden, aber wir hatten jetzt schon zwei - und haben trotzdem gepunktet.
Was müsst ihr am Norisring besser machen?
Christian Vietoris: Wir müssen einfach im Qualifying etwas glücklicher agieren. Es liegt nicht an unserem Speed, der ist gut - wir haben einfach etwas Pech. Wenn es in Nürnberg konstante Verhältnisse gibt, ist mehr drin. Irgendwo bin ich aber trotzdem zufrieden, denn trotz der schlechten Qualifying liege ich nur vier Punkte hinter dem Tabellenführer.
Kann man schon abschätzen, wer um die Meisterschaft fahren kann?
Christian Vietoris: ART Grand Prix gehört ganz klar dazu. Auch Roberto Merhi ist schnell, es bleibt bei ihm nur die Frage, ob er den Speed auch halten kann. Momentan ist er einer der Schnellsten. Es gibt viele gute Fahrer, daher muss man immer punkten und keine Fehler machen.
ART hat aber heute solche Fehler begangen...
Christian Vietoris: Das stimmt. Nach den Frühstarts von Bottas und Bianchi habe ich mich schon stark gewundert, wo sie auf einmal herkommen. Gefährden konnten sie mich aber nicht.

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