Der deutsche Formel-3-Nachwuchs schaffte es im ersten Qualifying der Saison nicht in die Spitzengruppe. Christian Vietoris und Marco Wittmann beendeten das erste Qualifying des Jahres auf den Plätzen zehn und zwölf - mit ihrer Leistung waren sie allerdings nicht vollkommen zufrieden.
"Die Bedingungen waren nicht leicht, erst war es nass, dann hat es langsam abgetrocknet", berichtet Vietoris über die Situation auf der Strecke. "Ich war eigentlich immer vorne dabei, aber zum Schluss hat nur die letzte Runde gezählt. Da hatte ich leider Verkehr, musste überholen und konnte nicht alles zusammenbringen."
Auf seinen Teamkollegen Sam Bird, der die Pole-Position holte, fehlte Vietoris beinahe eine Sekunde. "Der zehnte Platz ist natürlich keine optimale Ausgangsposition, daher muss mein Ziel im Rennen sein, unter die besten Acht zu fahren - dann habe ich morgen bessere Chancen", so Vietoris im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. "Außerdem wird die Meisterschaft nicht am ersten Rennwochenende entschieden."
Marco Wittman, ebenfalls für Mücke Motorsport am Start, landete eine Reihe hinter Vietoris auf dem zwölften Platz. Er bestätigte: "Es war schwer, denn die Strecke war stellenweise noch sehr nass und es war schwer die neuen Reifen warmzufahren. Es war schwierig, die richtige Linie zu finden, vielleicht war ich am Anfang auch noch zu vorsichtig." Sein Teamchef Peter Mücke war trotz Platz zwölf zufrieden - Wittmann nicht ganz: "Mein Ziel waren die Top-Ten. Nun muss ich im Rennen das Beste draus machen."

diese Formel 3 EM Nachricht