Romain Grosjean hat einen großen Schritt in Richtung Meisterschaftsgewinn gemacht. Beim Saisonfinale der Formel 3 EuroSerie in Hockenheim holte sich der Spitzenreiter die Pole-Position. Rivale Sébastien Buemi schaffte es nur auf den fünften Rang. Nico Hülkenberg und Kamui Kobayashi können Grosjean im ersten Rennen wertvolle Schützenhilfe leisten. Die beiden Teamkollegen qualifizierten sich für die Positionen zwei und vier.
Im freien Training am Vormittag waren die Titelkandidaten noch eng beisammen. Sébastien Buemi belegte den dritten Rang und lag damit zwei Ränge vor Romain Grosjean, der nur eine Zehntelsekunde langsamer war als der Schweizer. Die schnellste Zeit fuhr Yelmer Buurman mit 1:33:696 Minuten. Auf Platz zwei folgte sein Landsmann Renger van der Zande. Bester Pilot aus Deutschland war Tim Sandtler. Der Bochumer belegte in der knapp einstündigen Session den siebten Rang. Nico Hülkenberg wurde Achter.
Zu Beginn der Qualifikation sah es für Buemi, der in Hockenheim sieben Zähler auf Grosjean gutmachen muss, gar nicht gut aus. Ein ASM-Trio machte es sich an der Spitze bequem. Ausgerechnet der Franzose Grosjean legte die erste Bestzeit auf den badischen Asphalt. Abgeschirmt wurde der Tabellenführer von seinen Teamkollegen Hülkenberg und Kobayashi. Buemi fehlte eine halbe Sekunde. Der Mücke-Pilot musste sich so zunächst mit dem fünften Rang begnügen.
In den letzten Minuten musste Buemi sogar noch um den fünften Platz bangen. Buurman sprengte das Trio an der Spitze, kam aber nicht an die 1:32.938 von Grosjean heran. Auch Hülkenberg konnte seine Position in der ersten Startreihe verteidigen. Der Emmericher war knappe drei Zehntel langsamer als Grosjean. Erst in den Schlussminuten konnte sich Buemi verbessern und die Zeit von Edoardo Mortara knacken, der direkt vor ihm lag. Der Tabellenzweite wird am Samstag von der fünften Position aus ins Rennen gehen.

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