Und schon wieder holt sich Romain Grosjean die Pole Position. Auch im Zeittraining von Zandvoort war der Franzose der schnellste Mann auf der Strecke. In 1:32.290 Minuten sicherte sich der Franzose schon wieder den ersten Startplatz. Der große Konkurrent Sébastien Buemi, der in der Tabelle auf dem zweiten Rang liegt, schaffte es auch im Qualifying auf diese Position. Erst in den letzten Sekunden der 30-minütigen Session fuhr der Schweizer seine Bestzeit und war nur 0,169 Sekunden langsamer als der Spitzenreiter.

Bis kurz vor Ende der Session lag Yelmer Buurman noch auf der zweiten Position. Letztlich musste sich der Niederländer mit Platz drei begnügen. Trotzdem war es seinebeste Qualifikationsleistung der bisherigen Saison. Insgesamt war es ein enges Training. Die ersten elf Fahrer lagen auf der 4,307 Kilometer langen Strecke innerhalb von einer Sekunde. Fehler gab es nur wenige. Bei einem Team war die Quote jedoch sehr hoch. Die beiden Piloten Euan Hankey und Harald Schlegelmilch aus dem Team HS Technik leisteten sich gravierende Fahrfehler. Schlegelmilch rutsche in der Mastersbocht ins Aus, woraufhin die Session für wenige Minuten unterbrochen werden musste. Sein Teamkollege drehte sich nur zwei Kurven später ins Kiesbett. Zur Bergung des Autos genügte hier eine lokale Gelbphase.

Für die deutschen Piloten lief es nicht nach Wunsch. Nico Hülkenberg aus Emmerich wurde bei seinem Heimspiel Achter. Der ASM-Pilot wohnt nur etwas mehr als eine Stunde von der Strecke entfernt. Auch die Anreise von Tim Sandtler sollte viel länger nicht gewesen sein. Der Bochumer beendete das Qualifying auf dem elften Rang. Marco Holzer hatte erneut keine Chance. Mit dem Opel-Motor im Rücken kam er nicht über Rang 19 hinaus.