Romain Grosjean wird beim neunten Lauf der Formel 3 EuroSerie von der Pole Position starten. Gegen den schnellen Franzosen war auf der italienischen Rennstrecke von Mugello kein Kraut gewachsen. Fast das gesamte Qualifying war sein Name ganz oben auf den Zeitenmonitoren zu finden. Mit 1:41.485 Minuten war Grosjean etwas mehr als zwei Zehntelsekunden besser unterwegs als sein Landsmann Tom Dillmann. Damit stehen nicht nur zwei Franzosen in der ersten Reihe, sondern auch zwei Piloten des ASM-Teams. Durch die Pole Position konnte Grosjean einen weiteren Punkt für die Gesamtwertung holen. Vor dem neunten Wertungslauf liegt er nur noch zwei Zähler hinter Sebastien Buemi.

Das perfekte Ergebnis für die seit Jahren führende Truppe aus Frankreich machte Renger van der Zande kaputt. Er setzte sich in 1:41.806 Minuten noch vor Kamui Kobayashi und Nico Hülkenberg. Während der Japaner und der Deutsche auch für ASM starten, fährt Van der Zande für das Prema Powerteam, welches in Mugello sein Heimspiel bestreitet und so besonders motiviert ist. Das ist auch Sebastien Buemi, der seine Führung in der Gesamtwertung unbedingt verteidigen will. Zwar büßte der Aigler heute einen weiteren Punkt auf Grosjean ein, doch mit dem sechsten Startplatz hat er am morgigen Samstag im ersten Rennen noch alle Chancen.

Wieder zurück in den Top-Ten ist Tim Sandtler. Nachdem es in Magny-Cours in der Qualifikation nicht geklappt hatte, lief es heute viel besser. Hinter Franck Mailleux belegte der Bochumer die achte Position. Zeitweise lag Sandtler sogar auf Platz sechs, bevor er einige Positionen nach hinten durchgereicht wurde. In der fünften Startreihe komplettieren James Jakes und Jean Karl Vernay, die beiden besten Fahrer des letzten Rennens, die ersten zehn Plätze. Enttäuscht dürfte Edoardo Mortara sein. Der Italiener hatte sich für sein Heimspiel besonders viel vorgenommen, kam im Zeittraining aber nicht über den 16. Platz hinaus.

Romain Grosjean (ASM Formule 3):
Endlich habe ich meine erste Pole Position in der Formel 3 Euro Serie. Ich war gestern trotz des neunten Platzes beim Test optimistisch, denn ich wusste, welche Fehler wir machten. Das Team stellte mir heute ein tolles Auto hin.

Tom Dillmann (ASM Formule 3):
Ich steigere mich von Rennen zu Rennen und werde immer schneller. Ich freue mich sowohl über meine stetigen Fortschritte als auch über meinen Startplatz in Reihe eins.