Gemischte Gefühle bei den deutschsprachigen Piloten der Formel 3 EuroSerie nach der Qualifikation zum siebten Saisonlauf im französischen Magny-Cours. Vor der Formel 1-Kulissen konnte Sébastien Buemi seinen Teamkollegen schlagen und sich in der zweiten Reihe platzieren, Tim Sandtler kam dagegen noch nicht so gut mit der 4,411 Kilometer langen Strecke zurecht und belegte nur Position 16.

"In der zweiten Reihe auf dem vierten Platz zu stehen, ist nicht schlecht", sagte Buemi im Gespräch mit motorsport-magazin.com. "Und das, obwohl wir nicht alles richtig gemacht haben und ich mir auch einen kleinen Fehler leistete. Morgen müssen wir einen guten Start hinbekommen, danach kann noch viel passieren. Auf jeden Fall sind wir auf dem richtigen Weg."

Sandtler dagegen kämpfe heute Morgen noch mit Problemen, was durch die 16. Zeit deutlich wurde. "Ich habe mir auf jeden Fall mehr erhofft. In der kurzen Zeit konnten wir das Setup nicht mehr richtig hinbekommen, in den schnellen Kurven hatte ich Schwierigkeiten. Auch die Bremsen funktionierten nicht perfekt, bis wir die Bremsbelüftung nach sieben Runden etwas zugeklebt haben", so der Bochumer nach dem Zeittraining.

Einig waren sich der Schweizer und der Deutsche auf die Frage nach den Streckenbedingungen. "Die Strecke war noch sehr rutschig und es war noch richtig kalt. Zu Beginn war es schwierig, das Limit zu finden", erklärt Buemi. Sandtler schließt sich an: "Die Bedingungen waren wirklich schlecht. Wir waren die ersten auf der Strecke und mussten sie erst einmal sauber fahren."