Liebe motorsport-magazin.com Leserinnen und Leser,

die Bilanz nach unserem zweiten Formel-3-Wochenende fällt etwas positiver aus. Das Rennwochenende verlief besser als in Hockenheim, denn wir haben einen Schritt nach vorne gemacht was die Organisation betrifft und die technische Entwicklung. Dazu hat Michael viel für die Starts geübt.

Im ersten Rennen kam er nicht so gut weg, aber im Allgemeinen lief es besser - wenn auch nur ein bisschen. Michael hatte sich als 11. qualifiziert, was nicht schlecht war. Aber eine Zehntelsekunde schneller und er wäre Achter gewesen.

Am Start hatte er vier Plätze verloren und sich anschließend auf Platz neun vorgearbeitet. Leider ging dann das Getriebe kaputt. Ein Clip in der Box hatte sich gelöst und das Getriebe zerstört. Es war jedoch kein Fehler des Teams.

Dadurch, dass er im ersten Rennen nicht ins Ziel gekommen ist, musste er im zweiten Rennen von Platz 21 starten. Schließlich wurde er 14 und fuhr ein ordentliches Rennen. Es war nicht super und wir müssen weiter daran arbeiten schneller zu werden und uns am Start zu verbessern.

Das nächste Rennen findet am 21. Mai in Oschersleben statt. Michael kennt die Strecke bereits von den Tests. Ich wünsche mir, dass er es im Qualifying in die Top-10 schafft und im ersten Rennen ankommt, möglichst als Achter. Denn im zweiten Rennen würde er auf der Pole stehen und wir haben am Sonntag am Beispiel Nakajima gesehen, dass das durchaus zum Sieg führen kann. Ich glaube nicht, dass Michael schon schnell genug ist, um ein Rennen zu gewinnen, aber ein Top-8 und dann ein Top-6 Resultat wären toll.