Paul di Resta (ASM Formule 3, 1:14,929 min) sicherte sich im Qualifying zum dritten Saisonrennen der Formel 3 Euro Serie seine erste Pole Position der Saison. Auf dem 3,442 Kilometer langen EuroSpeedway Lausitz sicherten sich Esteban Guerrieri (Manor Motorsport, 1:15,929 min) und Kohei Hirate (Manor Motorsport, 1:15,156 min) die Startplätze zwei und drei.

Erst in der Schlussphase des Qualifyings schob sich di Resta an die Spitze des Klassements. Der Schotte hatte am Ende des 30-minütigen Qualifyings einen Vorsprung von 0,127 Sekunden auf Esteban Guerrieri. Der Argentinier lag in der ersten Hälfte des Qualifyings noch im hinteren Feld, da er Probleme mit der Abstimmung seines Autos hatte. Hinter Kohei Hirate glänzte Jonathan Summerton (Mücke Motorsport, 1:15,287 min) mit der viertschnellsten Zeit. Damit ist der 18-jährige Amerikaner der beste Rookie im Feld der 21 Fahrzeuge. Sein Teamkollege Sébastien Buemi (Mücke Motorsport, 1:15,341 min) belegte hinter dem Heppenheimer Sebastian Vettel (ASM Formule 3, 1:15,329 min) den sechsten Rang.

Paul di Resta (ASM Formule 3):
Mein Auto war richtig gut. Wir machten vor dem Qualifying ein paar Veränderungen, die es noch besser machten. Trotzdem müssen wir für das Rennen noch am Auto arbeiten.

Esteban Guerrieri (Manor Motorsport):
Es war ein hartes Qualifying. Zu Beginn übersteuerte mein Auto wohl wegen des Gummiabriebs der anderen Rennserien extrem, deshalb fuhr ich früh an die Box. Nach ein paar Änderungen an der Abstimmung ging es wesentlich besser. In der letzten Runde verbesserte ich mich noch auf den zweiten Platz, damit kann ich gut leben. Der zweite Startplatz ist eine gute Ausgangsposition für das morgige Rennen.

Kohei Hirate (Manor Motorsport):
Ich machte viele Fehler, deshalb bin ich nicht zufrieden. Auf dieser Strecke ist es sehr schwierig, eine Zehntelsekunde zu finden. Es ist aber sehr leicht, Zeit zu verlieren. Man muss sich in jeder Sekunde voll konzentrieren.