Die Ideen und Neuerungen wurden gemeinsam mit dem DMSB, der FFSA und den derzeit aktiven Teams in der Formel 3 Euro Serie entwickelt. Im Fokus des richtungsweisenden Konzeptes stehen dabei die Weiterentwicklung der Nachwuchspiloten, die Positionierung der Serie für die Zukunft und die Kosteneffizienz der Einsatzteams.

Im Vergleich zur aktuellen Formel 3 Euro Serie und anderen europäischen Formel-3-Serien wird es mehr Test- und Rennzeiten geben. Das Konzept überzeugt: Schon jetzt haben die bisher teilnehmenden Teams ihre Absicht erklärt, in der Version 2011 der Formel 3 Euro Serie an den Start zu gehen. Weitere Rennställe haben bereits Interesse angemeldet.

An insgesamt zehn Wochenenden sollen insgesamt 30 Rennen stattfinden, dazu gibt es 16 offizielle und sechs private Testtage, auf denen die Nachwuchsfahrer Streckenerfahrung sammeln können.

Weniger Kosten & mehr Perspektiven

Um neue Teams anzulocken, werden nicht nur neue Reifen entwickelt, um die Chancengleichheit zu gewährleisten, sondern auch die Kosten reduziert. Motoren und Auspuff-Anlagen dürfen nicht mehr weiterentwickelt werden, außerdem wird das gesamte Teampersonal auf vier Personen pro Fahrzeug beschränkt.

Dem Meister winkt ein Test in einem Formel Renault 3.5, weiterhin werden auch Testmöglichkeiten in DTM-Fahrzeugen geboten. Außerdem sollen Kontakte zu Formel 1-Teams hergestellt werden, unter anderem winkt eine Testfahrt im Simulator.