Nach seinem Ausflug in die Formel BMW wird Philipp Eng beim Saisonfinale des Formel 3 Cupd in Oschersleben wieder im Geschehen mitmischen. Der Österreicher war am Mittwoch bereits in Italien, um sich bei Ombra Racing, für das er fahren wird, einen Sitz anmessen zu lassen. Im Team fühlte er sich dabei gleich wohl. "Ich kenne sie eigentlich nur vom Hallo sagen, also nicht wirklich. Ich wurde aber gleich nett aufgenommen. Es ist ein sehr herzliches Klima im Team und es sind alle sehr nett", sagte der Österreicher dem adrivo Motorsport Magazin.

Möglich wurde Engs Einsatz im Formel 3 Cup dadurch, dass Matteo Chinos, der bislang bei Ombra fuhr, beim Finale nicht mehr dabei sein wird. "Den Grund weiß ich nicht, habe aber auch nicht danach gefragt. Am Freitag habe ich dann einen Anruf bekommen und mir wurde gesagt, dass das Auto frei ist und sie mich für das Rennen gerne im Auto hätten", erklärte Eng. Größere Probleme beim Wechsel zurück vom Formel BMW in den Formel 3 erwartete er nicht. "Der Schritt vom kleineren ins schnellere Auto ist sicher einfacher als umgekehrt." Da am Freitag zwei Mal eineinhalb Stunden Freies Training gefahren werden, will er außerdem die Zeit nutzen, um sich wieder voll hinein zu finden.

Sollte ihm das nach Wunsch gelingen, dann rechnet er damit, dass durchaus einiges drin sein könnte. "Ich glaube, das Auto ist schnell genug, um zu gewinnen oder um auf das Podest zu fahren. Ich denke, wir sollten da gut sortiert sein." Wenn das Wochenende dann vorbei ist, wird Eng den Kontakt zu Ombra halten. Denn, wie er weiter erklärte, über das Team sei er dran, einen Test in einem World Series by Renault oder einem alten Formel-3000-Auto zu organisieren. Den Test will er deswegen machen, um sich auf seinen Formel-1-Test im Dezember vorzubereiten, den er als Gewinner des Formel BMW Weltfinales 2007 bekommt. Das Training dafür läuft schon auf vollen Touren. "Beim Anprobieren der Hemden ist es jetzt immer schon lustig, denn für meinen Nacken bräuchte ich schon XXl-Hemden."