Hinter den Kulissen wird in der DTM schon seit Jahren an einem neuen technischen Reglement gearbeitet. Doch bisher konnten sich die beiden Hersteller Mercedes und Audi, der Dachverband ITR und potenzielle Einsteiger nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen. "Die Regeln müssen für 2011 einsetzbar sein. Wir sollten nicht versuchen sie noch weiter nach hinten zu verschieben", ist die Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich gegenüber Autosport sicher.
Zuletzt war man immer wieder mit der japanischen Super GT Serie in Gesprächen und verhandelte über einen möglichen Zusammenschluss beider Serien - vielleicht hat dieser kleine Flirt zu viel Zeit gekostet? "Es ist eine Sache, in die ich nicht involviert bin, aber es ist interessant zu sehen, ob einige Dinge in einem gemeinsamen Weg genutzt werden könnten", so der Audi-Mann.
Einen großen Einschnitt in die DTM-Technik erwartet Ullrich allerdings nicht. "Das Basis-Konzept des Autos ist ein sehr gutes und es ist etwas, das wir nicht ändern wollen." Ein großes Problem stellt die weiterhin herrschende Wirtschaftskrise dar: es gibt Interessenten, aber die enormen Kosten schrecken sie ab. "Daher können wir nicht über die ganze Sache reden, da es negative Auswirkungen haben könnte", erläutert Ullrich.

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