Stéphane Peterhansel begann die 13. Prüfung 6:29min in der Gesamtwertung vor seinem Teamkollegen Luc Alphand. Aber der zweimalige Dakar-Sieger konnte seinen Vorsprung auf 11:15min ausbauen, nachdem erst die zweitschnellste Zeit hinter Carlos Sainz gefahren war. Die zwei Fahrer wurden vom Team instruiert die beiden Mitsubishi Pajeros ins Ziel nach Dakar zu bringen ohne Risiken auf den letzten beiden Etappen einzugehen. Luc Alphand ging als Dritter auf die Strecke und fuhr sie sechstschnellste Zeit und festigte seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung. Nani Roma startete als Fünfter auf die Speziale und hatten am Ende die achtschnellste Zeit inne. Hiroshi Masuoka mussten als 19. starten und verloren einige Minuten im Staub hinter Stéphane Henrard. Sie fuhren die 15.-schnellste Zeit.

Stéphane Peterhansel:
"Am Anfang war die Navigation sehr schwierig und anschließend hatten wir eine weite Strecke. Das Ende der Prüfung war sehr schnell. Es ist viel einfacher schnell zu fahren. Jean-Paul hat bei der Navigation einen tollen Job gemacht und das war heute so wichtig. Wir haben die Motorräder um fast 30 Minuten geschlagen. Aber dieses Rennen ist nicht zuende bevor du auf dem Podium stehst. Der Führende bei den Motorrädern ist ein erschreckendes Beispiel dafür. Es war schön die Etappe zu beenden. Morgen ist es nicht so lange, aber ich erinnere mich, dass es letztes Jahr schwierig war und einige viel Zeit verloren. Wir haben eine gute Position hinter Carlos Sainz. Er ist so schnell, dass wir davon profitieren können."

Luc Alphand:
"Es war eine einfache Etappe, wenn du die richtige Strecke gefunden hattest. Es war einfacher für die Autos mit einem Beifahrer als für die Motorradfahrer. Wir haben uns heute morgen entschieden hinter Cralos Sainz zu bleiben. Beide Spiegel und Flügel sind an unserem Auto noch in Ordnung, was beweist, dass wir sehr vorsichtig gefahren sind."

Nani Roma:
"Kurz vor Ende der Etappe habe ich einen kleinen Baum getroffen und wir haben die vordere Schürze unseres Wagens beschädigt. Danach hatte ich einen Platten am rechten Reifen und da haben wir Zeit verloren. Heute musste man vorsichtig sein."

Hiroshi Masuoka:
"Wir folgten den Buggys für 150km. Wir versuchten zu überholen, aber es war nicht möglich. DieEtappe war schwer. Es war eng und kurvig. Wir haben einen Nissan überholt, der einen Unfall hatte und wir fuhren vorsichtig ins Ziel."

Dominique Serieys, Repsol Mitsubishi Ralliart Sportchef:
"Es ist schlimm, was mit Marc Coma bei den Motorrädern passiert ist, aber es beweist, dass die Rallye erst im Ziel in Dakar zuende ist. Wir werden jetzt ruhig und bescheiden bleiben. Alle unsere Fahrer kamen sicher durch die Etappe. Unsere Fahrer sind Profis und wissen, dass wir im Interesse von Mitsubishi Motors, Dakar in den selben Positionen erreichen sollten, die wir jetzt inne haben."