Die heutige Etappe von Atar nach Tichit war in zweierlei Hinsicht hart für mich. Zum einen war die Strecke nach Tichit die längste der Dakar und durch den Sand, die Dünen und das Kamelgras sehr anstrengend. Zum anderen hatten wir nach 300 Kilometern ein Leck im Servo-Kreislauf der Servolenkung. So bleib mir nichts anderes übrig, als die verbliebenen 300 Kilometer mit reiner Muskelkraft zu bewältigen.
Zuvor waren wir auch noch im Sand steckengeblieben. Trotzdem konnte ich mit Stéphane Peterhansel mithalten, bis das Problem mit der Servolenkung auftrat. So haben wir an nur einem Tag eine Stunde verloren. Ich bin wirklich traurig, dass wir die zwei Plätze an die Mitsubishis verloren haben. Nun muss ich weiterkämpfen. Ausgerechnet heute Abend haben wir keinen kompletten Service. Wir müssen jetzt warten bis die Racetrucks da sind, damit sie meinen Race-Touareg reparieren können.

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